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Die Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) ist eine Initiative des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport  (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen eines Pilotprogramms im Ruhrgebiet erarbeitet ecce, seit 2015 im Austausch mit kreativen AkteurInnen, Formen einer individuellen KünstlerInnenförderung und erprobt diese in den Jahren 2016 und 2017.

IKF Titel - Aktuelle Einreichungsfrist
© Vladimir Wegener/ ecce

Aktuelle Ausschreibung:

Thematische Bewerbung  Einreichungsphase: 14.06.-14.07.2017

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Ina Roß
© Ina Roß

"Wie überlebe ich als Künstler?" am 29.06.2017

Workshop zur künstlerischen Positionierung und individuellen Künstlerförderung mit der Autorin Ina Roß.

Ermäßigte Teilnahme für IKF-AntragstellerInnen

Nähere Informationen finden Sie auf der Website des NRW Landesbüros Freie Darstellende Künste.
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© Vladimir Wegener/ ecce

Pilotraum Ruhr

Die IKF ist in den Jahren 2016 und 2017 ein Handlungsschwerpunkt des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zu der Landesinitiative finden Sie hier.
Flyer und Broschüren IKF
© ecce

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IKF(at)e-c-c-e.com
Foto Courtesy Kulturakademie Vreden/Kulturbüro Münsterland
Workshop am 29. Juni in Dortmund Eine Veranstaltung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste in Kooperation mit dem Kulturbüro Münsterland und...
News Individuelle KünstlerInnen Förderung 2017
Foto © Tobias Vollmer/ecce
Bis 28. Juni anmelden: Am Dienstag 11. Juli besteht die Gelegenheit, das Pilotförderprogramm des Landes NRW "Individuelle KünstlerInnenFörderung"...
Individuelle KünstlerInnen Förderung News 2017
Foto © Angelika von Ammon
Wie kann man sich den öffentlichen Raum wieder aneignen und ihm Neudeutungen verleihen? Am 04. Juni organisiert die Gruppe "Denkodrom" unter der...
News Individuelle KünstlerInnen Förderung 2017

Förderinformationen

Das MFKJKS hat im Juni 2016 die Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) offiziell zur Pilotierung im Ruhrgebiet freigegeben. Damit startet die IKF im Ruhrgebiet und innovative, interdisziplinäre und nachhaltige Fördermaßnahmen für KünstlerInnen und Kreative werden im Hinblick auf eine spätere Ausweitung auf ganz Nordrhein-Westfalen erarbeitet und erprobt. Ziel der IKF ist die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen in allen Berufen und Branchen der Kultur und Kreativwirtschaft.

  • …für KünstlerInnen und Kreative

    Aktuelle Ausschreibung:

    Thematische Bewerbung  (Einreichungsfrist: 14.07.2017)

    Die Einreichung im Bereich "KünstlerInnen und Kreative" findet ausschließlich per Online-Verfahren statt: zum Bewerbungscenter. Dort registrieren Sie sich und können danach die auszufüllenden Formulare einsehen, Ihren Antrag erstellen, bearbeiten, verändern und schließlich einreichen.

    Bitte lesen Sie vor der Antragseinreichung die u.g. Förderinformationen. Wenn gewünscht, kann ecce Sie vor und bei der Antragstellung beraten. Ansprechpartnerin hierfür ist Nele Marx

    Künstlerische Aktionen

    Thematische Bewerbung

    Individuelle künstlerische Entwicklung

  • …für Partner

    Antragsideen im Bereich „Partner“ werden vor der Antragstellung mit ecce abgestimmt. ecce begleitet interessierte Institutionen bei der Antragstellung mit persönlicher Beratung.

    Förderinformationen

    In diesem Bereich sind aktuell keine Einreichungen mehr möglich.

  • …für Quartiere

    Antragsideen im Bereich „Quartier“ werden ebenfalls vor der Antragstellung mit ecce abgestimmt. Auch hier begleitet ecce interessierte Städte und Trägerinstitutionen bei der Antragstellung mit persönlicher Beratung.

    Förderinformationen

    Bei Fragen zu den Förderinformationen, der Antragstellung oder bei Beratungsbedarf wenden Sie sich gerne an unsere Ansprechpartnerin Stefanie Rogg.

Die IKF-Jury

Die Förder empfehlung trifft eine unabhängige Fachjury. Die Jury besteht in der Regel aus fünf Mitgliedern, die sich aus KünstlerInnen, Kreativen und VertreterInnen von Kulturverwaltungen im Ruhrgebiet zusammensetzt. Die Jury wird zu jeder Antragsfrist aus einem Pool von bis zu 20 Personen neu zusammengestellt. Berufen wird die Jury von der ecce GmbH in Abstimmung mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes NRW.

  • Jury-Mitglieder

    • Dr. Volker Bandelow (Stadt Gelsenkirchen, Leiter Referat Kultur)
    • Maria Baumeister (Regionalverband Ruhr)
    • Inez Boogaarts (Zukunftsakademie NRW)
    • Volker Buchloh (Stadt Oberhausen, Kulturbüro, Musikschule)
    • Guy Dermosessian (Zukunftsakademie NRW, Projektmanager, Musiklabel "Kalakuta Soul Records")
    • Mechthild Eickhoff (Dortmunder U, UZWEI_Kulturelle Bildung)
    • Bertram Frewer (Stadt Bochum, Kulturbüro und Kulturhistorische Museen)
    • Florian Hartlieb (SAE Institute Bochum)
    • Peter Köddermann (M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW)
    • Reinhild Kuhn (Heimatdesign)
    • Peter Liedtke (Leiter Pixelprojekt_Ruhrgebiet und bild.sprachen)
    • Anne Mager (freie Kuratorin, u.a. new talents - biennale cologne)
    • Felix Nisblé (Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste)
    • Volker Pohlüke (Machbarschaft Borsig11 e.V.)
    • Gigo Propaganda (Freischaffender Künstler)
    • Dr. Beate Reese (Stadt Mülheim an der Ruhr, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr)
    • Sabine Reich (Zeche 1 | Zentrum für Urbane Kunst, Dramaturgin)
    • Frank Schlag (Galerie Frank Schlag & CIE)
    • Maximilian F. Schmitz (Folkwang Universität der Künste, Lehrbeauftragter Elektronische Medien)
    • Dirk Schneider (Stadt Mülheim an der Ruhr, Kulturbetrieb)
    • Jan Schoch (PETERSEN | SCHOCH, Künstler) Ruth Schultz (NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., PARADEISER Productions)
    • Vera Schöpfer (YoungDogs, freie Regisseurin und Dozentin für kulturelle und Filmbildung)
    • Dr. Josef Spiegel (Stiftung Künstlerdorf Schöppingen) Gregor Schwellenbach (Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste)
    • Prof. Dr. Raimund Stecker (Hochschule der Bildenden Künste Essen)
    • Stefanie Thomczyk (Geschäftsführerin Go Between GmbH)
    • Sabine Voggenreiter (Veranstalterin PASSAGEN Design Festival, Design Quartier Ehrenfeld)
    • Maria Wildeis (Frauenkulturbüro Köln, Galerie Tiefgarage am Ebertplatz)
    • Agnieszka Wnuczak (kitev)
Was bisher geschah

Im Jahr 2015 hat Prognos AG eine Online-Befragung von rund 1.200 KünstlerInnen und Kreativen in NRW im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) durchgeführt. Dabei gaben drei Viertel der Befragten an, dass Städte und Regionen in NRW ihr beruflicher Wunschstandort sind. Doch es zeigte sich auch, dass dafür die strukturellen Bedingungen vor Ort nicht optimal sind – wie beispielsweise der Mangel an bezahlbaren Arbeitsräumen, der fehlende Dialog mit der Politik oder mangelnde Anerkennung und Sichtbarkeit.

Im Herbst 2015 hat ecce im Auftrag des MFKJKS auf Basis dieser empirisch belegten Interessen und Bedarfe von KünstlerInnen und Kreativen ein Konzept zur Förderung und Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen entworfen. Dieses wurde im Rahmen des 9. Netzwerktreffens Kreativ.Quartiere Ruhr im April 2016 im Dortmunder U rund 100 TeilnehmerInnen vorgestellt und eingehend diskutiert. Bis zum Mai 2016 konnten alle Interessierten ihr Feedback und ihre Vorschläge zum geplanten Förderprogramm einsenden. Auf der Basis dieser Rückmeldungen wurde dann das Pilotprogramm der IKF im Ruhrgebiet fertiggestellt, das nachfolgend vom MFKJKS freigegeben wurde.

Erste Anträge haben KünstlerInnen und Kreative sowie Partnerinstitutionen im September 2016 zur Förderung durch die IKF eingereicht. Seitdem finden monatlich Einreichungsfristen und Jurysitzungen in den einzelnen Förderbereichen der IKF statt. Bewilligt und umgesetzt werden erste geförderte Projekte seit Oktober 2016.

Nach dem Abschluss der ersten Einreichungsphasen, wurde im Rahmen des 10. Netzwertreffens Kreativ.Quartiere Ruhr (07.12.2016, Wissenschaftspark Gelsenkirchen) der aktuelle Stand des Förderstands öffentlich vorgestellt und Erfahrungen und Feedback mit AntragstellerInnen, Geförderten und Interessierten diskutiert. Darüber hinaus wird der Austausch mit den Beteiligten kontinuierlich in persönlichen Gesprächen sowie bei Veranstaltungen fortgeführt. Dieses Feedback ist ein zentraler Bestandteil zur Optimierung der Förderstruktur, im Zuge derer Förderinformationen stetig überarbeitet und Juryverfahren weiterentwickelt werden.

FAQ

  • Wer kann Anträge stellen? Welche Förderbereiche gibt es?

    Es gibt drei Förderbereiche: Künstlerinnen und Kreative (darunter: Individuelle künstlerische Entwicklung, Künstlerische Aktionen, Thematische Bewerbung), Quartier sowie Partner. Antragsberechtigt sind

    • im Bereich KünstlerInnen und Kreative: KünstlerInnen, Kreative und Kulturschaffende (inkl. KünstlerInnengruppen), die in den Berufen bzw. Branchen der Kultur, Kunst und Kreativwirtschaft tätig sind.
    • im Bereich Partner: etablierte kulturelle Institutionen, Dachverbände und freie Kulturträger mit Sitz im Ruhrgebiet, die durch ihre langjährigen Erfahrungen ein Netzwerk- und/oder Kompetenzpartner in der individuellen Förderung von KünstlerInnen und Kreativen sind.
    • im Bereich Quartier: Städte, die an dem Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr teilnehmen und dementsprechend mit einem Kreativ.Quartier einen integrativen Prozess verfolgen. Ebenso wie TrägerInnen von Projekten in den Kreativ.Quartieren der Metropole Ruhr.
  • Wie kann ich mich konkret informieren oder Anträge stellen?

    ecce ist die zentrale Informationsstelle für die IKF-Pilotierung im Ruhrgebiet. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich jederzeit und unverbindlich an

    Nele Marx
    Tel.: +49 231 2222 7570
    marx(at)e-c-c-e.com

    Wenn gewünscht, kann ecce Sie bei der Antragstellung unterstützen und beraten. Vereinbaren Sie dazu gerne einen Termin.

  • Wo und wie kann ich Anträge stellen?

    • KünstlerInnen und Kreative im Online-Bewerbungscenter
    • Partner und Städte finden die Antragsformulare hier: Partner, Städte

    Anträge in den Bereichen „Partner“ und „Quartier“ sind vor der Einreichung mit ecce abzustimmen, da ecce hier eine Antragsbewertung für das MFKJKS erstellt. Anträge sind einzureichen und zu stellen bei der jeweiligen Bezirksregierung.

  • Wer entscheidet über IKF-Förderungen im Ruhrgebiet?

    Über Anträge entscheidet nicht ecce, sondern das MFKJKS, je nach Förderbereich unter Mitwirkung einer unabhängigen Jury. Die Bewilligungen der Anträge werden nach der formellen Prüfung durch die zuständigen Bezirksregierungen erteilt (im Falle des Bereiches Künstlerische Aktionen zentral durch die Bezirksregierung Arnsberg). Auch bei Fragen zu diesen Genehmigungsverfahren helfen wir Ihnen gerne weiter.

  • AnsprechpartnerInnen

     

    Nele Marx

    Projektmanagement

    Telefon: 0231 222 275 70

    E-Mail: marx(at)e-c-c-e.com

     

     

    Angelika von Ammon

    Projektassistenz

    Telefon: 0231 222 275 71

    E-Mail: vonammon(at)e-c-c-e.com