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Die Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) ist eine Initiative des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft  (MKW) des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen eines Pilotprogramms im Ruhrgebiet erarbeitet ecce, seit 2015 im Austausch mit kreativen AkteurInnen, Formen einer individuellen KünstlerInnenförderung und erprobt diese in den Jahren 2016 und 2017. Seit Oktober 2016 sind im Rahmen der IKF 92 Projekte  in der Höhe von rund 950.000 Euro durch das MKW gefördert worden.

© Wunschdomain
© Wunschdomain

Ihre Vision hat sich im Rahmen des IKF-Stipendiums erfüllt

Julia Nietzsche und Ruth Schultz alias Meine Wunschdomain sind Menschen als reisende Medien. 

Mehr über ihre Arbeit als Orakel und die Wichtigkeit romantischen Rumhängens gibt es hier
weiterkommen!
© Franziska Götzen

weiterkommen!

Es gibt noch freie Plätze beim Qualifizierungsprogramm vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste – gefördert im Bereich "Partner" der IKF.

Informationen finden Sie hier
IKF Dialog
© Serkan Akin - Sebastian Becker Photograph/ecce

IKF Dialog "meet & feed back"

Für alle, die nicht dabei sein konnten – hier finden Sie Anmerkungen, Fragen und Erkenntnisse aus der Veranstaltung vom 11. Juli:

Dokumentation
Geförderte Projekte
© Serkan Akin - Sebastian Becker Photography/ecce

Geförderte Projekte

Seit Oktober wurden insgesamt 80 Projekte durch das Programm IKF durch das Land NRW gefördert (Stand Juli 2017). Eine Antragstellung im Rahmen der IKF ist aktuell nicht möglich.

Übersicht über alle geförderten Projekte
Platzhalter
© Vladimir Wegener/ecce

Pilotraum Ruhr

Die IKF ist in den Jahren 2016 und 2017 ein Handlungsschwerpunkt des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen zu der Landesinitiative finden Sie hier.
Flyer und Broschüren IKF
© ecce

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Sie möchten über aktuelle Entwicklungen, Einreichungsfristen und Veranstaltungen der IKF auf dem Laufenden bleiben? Schreiben Sie einfach eine Mail an:

IKF(at)e-c-c-e.com
© Wem gehört die Kunst?
Am vergangenen Samstag, den 18. November 2017, ist die zweite Gemeinsame Mittelvergabe in dem Projekt „Wem gehört die Kunst?“ erfolgreich durchgeführt...
News Individuelle KünstlerInnen Förderung 2017
© Sebastian Becker/ecce
Julia Nietzsche und Knut Schultz erkunden im Zuge ihres Performance-Kollektives „Meine Wunschdomain“ die Zukunft der Mutigen, der Neugierigen und...
News Individuelle KünstlerInnen Förderung Geförderte Projekte IKF 2017
© Tobias Vollmer/ecce
Am Dienstag 11. Juli wird das Pilotförderprogramm des Landes NRW "Individuelle KünstlerInnenFörderung" (IKF) gemeinsam besprochen und Projekte werden...
Individuelle KünstlerInnen Förderung News 2017

Förderinformationen

Das MFKJKS hat im Juni 2016 die Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) offiziell zur Pilotierung im Ruhrgebiet freigegeben. Damit startet die IKF im Ruhrgebiet und innovative, interdisziplinäre und nachhaltige Fördermaßnahmen für KünstlerInnen und Kreative werden im Hinblick auf eine spätere Ausweitung auf ganz Nordrhein-Westfalen erarbeitet und erprobt. Ziel der IKF ist die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen in allen Berufen und Branchen der Kultur und Kreativwirtschaft.

  • …für KünstlerInnen und Kreative

    Zur Zeit sind keine Ausschreibungen vorhanden, daher ist eine Antragstellung im Rahmen der IKF aktuell nicht möglich.

    Die Einreichung im Bereich "KünstlerInnen und Kreative" findet ausschließlich per Online-Verfahren über das Bewerbungscenter statt. Dort registrieren Sie sich und können danach die auszufüllenden Formulare einsehen, Ihren Antrag erstellen, bearbeiten, verändern und schließlich einreichen.

    Bitte lesen Sie vor der Antragseinreichung die u.g. Förderinformationen. Wenn gewünscht, kann ecce Sie vor und bei der Antragstellung beraten. Ansprechpartnerin hierfür ist Nele Marx

    Künstlerische Aktionen

    • in diesem Bereich sind aktuell keine Einreichungen möglich
    • Förderinformationen  (aktualisiert am 16.05.2017)
    • Antragstellung online im Bewerbungscenter
    • Vorschau Förderantrag im PDF-Format (Nur zur Ansicht)
    • Kostenplan  (Vorlage)
    • Zeitplan  (Informationsblatt)
    • je Frist werden bis zu 60 Anträge berücksichtigt

    Thematische Bewerbung

    Individuelle künstlerische Entwicklung

  • …für Partner

    Antragsideen im Bereich „Partner“ werden vor der Antragstellung mit ecce abgestimmt. ecce begleitet interessierte Institutionen bei der Antragstellung mit persönlicher Beratung.

    Förderinformationen

    In diesem Bereich sind aktuell keine Einreichungen mehr möglich.

  • …für Quartiere

    Antragsideen im Bereich „Quartier“ werden ebenfalls vor der Antragstellung mit ecce abgestimmt. Auch hier begleitet ecce interessierte Städte und Trägerinstitutionen bei der Antragstellung mit persönlicher Beratung.

    Förderinformationen

    Bei Fragen zu den Förderinformationen, der Antragstellung oder bei Beratungsbedarf wenden Sie sich gerne an unsere Ansprechpartnerin Stefanie Rogg.

Die IKF-Jury

Die Förder empfehlung trifft eine unabhängige Fachjury. Die Jury besteht in der Regel aus fünf Mitgliedern, die sich aus KünstlerInnen, Kreativen und VertreterInnen von Kulturverwaltungen im Ruhrgebiet zusammensetzt. Die Jury wird zu jeder Antragsfrist aus einem Pool von bis zu 20 Personen neu zusammengestellt. Berufen wird die Jury von der ecce GmbH in Abstimmung mit dem Ministerium für Kunst und Wissenschaft (MKW) des Landes NRW.

  • Jury-Mitglieder

    Künstlerische Aktionen

    • Dr. Volker Bandelow (Stadt Gelsenkirchen, Leiter Referat Kultur)
    • Volker Buchloh (Stadt Oberhausen, Kulturbüro, Musikschule)
    • Renate Buschmann (inter media art institute)
    • Marta Colombo (Freischaffende Künstlerin, Künstlerhaus Essen)
    • Rolf Dennemann (artscenico e.V. Regisseur, Autor, Schauspieler)
    • Guy Dermosessian (Zukunftsakademie NRW, Projektmanager, Musiklabel "Kalakuta Soul Records")
    • Mechthild Eickhoff (Dortmunder U, UZWEI_Kulturelle Bildung)
    • Bertram Frewer (Stadt Bochum, Kulturbüro und Kulturhistorische Museen)
    • Peter Köddermann (M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW)
    • Felix Nisblé (Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste)
    • Silke Räbiger (Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln)
    • Romy Schmidt (Prinzregenttheater Bochum)
    • Dirk Schneider (Stadt Mülheim an der Ruhr, Kulturbetrieb)
    • Jan Schoch (PETERSEN | SCHOCH, Künstler)
    • Gregor Schwellenbach (Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste)
    • Agnieszka Wnuczak (kitev Oberhausen)

    Thematische Bewerbung

    • Thorsten Bihegue (Dramaturg am Schauspiel Dortmund, freier Regisseur und Autor)
    • Georg Elben (Skulpturenmuseum Marl)
    • Dorette Gonschorek (Musikbüro Bochum)
    • Reinhild Kuhn (Heimatdesign)
    • Peter Liedtke (Leiter Pixelprojekt_Ruhrgebiet und bild.sprachen)
    • Volker May (FZW Dortmund)
    • Gigo Propaganda (Freischaffender Künstler)
    • Frank Schlag (Galerie Frank Schlag & CIE)
    • Ruth Schultz (NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V., PARADEISER Productions)
    • Maria Wildeis (Frauenkulturbüro Köln, Galerie Tiefgarage am Ebertplatz)

      

     

    Partner

    • Maria Baumeister (Regionalverband Ruhr)
    • Inez Boogaarts (Zukunftsakademie NRW)
    • Florian Hartlieb (SEA Institute Bochum)
    • Volker Pohlüke (Machbarschaft Borsig 11 e.V.)
    • Dr. Josef Spiegel (Stiftung Künstlerdorf Schöppingen)

    Individuelle künstlerische Entwicklung

    • Anne Mager (freie Kuratorin, u.a. new talents - biennale cologne)
    • Dr. Beate Reese (Stadt Mülheim an der Ruhr, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr)
    • Sabine Reich (Zeche 1 | Zentrum für Urbane Kunst, Dramaturgin)
    • Maximilian F. Schmitz (Folkwang Universität der Künste, Lehrbeauftragter Elektronische Medien)
    • Vera Schöpfer (YoungDogs, freie Regisseurin und Dozentin für kulturelle und Filmbildung)
    • Prof. Dr. Raimund Stecker (Hochschule der Bildenden Künste Essen)
    • Stefanie Thomczyk (Geschäftsführerin Go Between GmbH)
    • Sabine Voggenreiter (Veranstalterin PASSAGEN Design Festival, Design Quartier Ehrenfeld)

IKF-Dialograum

Seit Ende 2016 läuft die Pilotphase für die NRW-Landesinitiative „Individuelle Förderungen von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen “ (IKF), die ecce für das Ruhrgebiet betreut. Diese Förderkonzeption hat die Besonderheit, dass das Projekt auf einem Dialog mit den Beteiligten aufbaut.

Was bisher geschah

Im Jahr 2015 hat Prognos AG eine Online-Befragung von rund 1.200 KünstlerInnen und Kreativen in NRW im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) durchgeführt. Dabei gaben drei Viertel der Befragten an, dass Städte und Regionen in NRW ihr beruflicher Wunschstandort sind. Doch es zeigte sich auch, dass dafür die strukturellen Bedingungen vor Ort nicht optimal sind – wie beispielsweise der Mangel an bezahlbaren Arbeitsräumen, der fehlende Dialog mit der Politik oder mangelnde Anerkennung und Sichtbarkeit.

Im Herbst 2015 hat ecce im Auftrag des MFKJKS auf Basis dieser empirisch belegten Interessen und Bedarfe von KünstlerInnen und Kreativen ein Konzept zur Förderung und Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von KünstlerInnen und Kreativen entworfen. Dieses wurde im Rahmen des 9. Netzwerktreffens Kreativ.Quartiere Ruhr im April 2016 im Dortmunder U rund 100 TeilnehmerInnen vorgestellt und eingehend diskutiert. Bis zum Mai 2016 konnten alle Interessierten ihr Feedback und ihre Vorschläge zum geplanten Förderprogramm einsenden. Auf der Basis dieser Rückmeldungen wurde dann das Pilotprogramm der IKF im Ruhrgebiet fertiggestellt, das nachfolgend vom MFKJKS freigegeben wurde.

Erste Anträge haben KünstlerInnen und Kreative sowie Partnerinstitutionen im September 2016 zur Förderung durch die IKF eingereicht. Seitdem finden regelmäßig Einreichungsfristen und Jurysitzungen in den einzelnen Förderbereichen der IKF statt. Bewilligt und umgesetzt werden erste geförderte Projekte seit Oktober 2016.

Nach dem Abschluss der ersten Einreichungsphasen, wurde im Rahmen des 10. Netzwertreffens Kreativ.Quartiere Ruhr (07.12.2016, Wissenschaftspark Gelsenkirchen) der aktuelle Stand des Förderstands öffentlich vorgestellt und Erfahrungen und Feedback mit AntragstellerInnen, Geförderten und Interessierten diskutiert. Ein knappes Jahr und zahlreiche Eindrücke später kamen über 70 Beteiligte der IKF – darunter AntragstellerInnen, Geförderte, JurorInnen und VertreterInnen der Bezirksregierungen – zusammen, um im Rahmen des IKF Dialog „meet & feed back“ (11.07.2017, Union Gewerbehof Dortmund) ihre Erfahrungen mit der IKF, Hinweise und Ideen zusammenzutragen. Darüber hinaus wird der Austausch mit den Beteiligten kontinuierlich in persönlichen Gesprächen sowie bei Veranstaltungen fortgeführt. Dieses Feedback ist ein zentraler Bestandteil zur Optimierung der Förderstruktur, im Zuge derer Förderinformationen stetig überarbeitet und Juryverfahren weiterentwickelt werden.

 

 

FAQ

  • Wer kann Anträge stellen? Welche Förderbereiche gibt es?

    Es gibt drei Förderbereiche: Künstlerinnen und Kreative (darunter: Individuelle künstlerische Entwicklung, Künstlerische Aktionen, Thematische Bewerbung), Quartier sowie Partner. Antragsberechtigt sind

    • im Bereich KünstlerInnen und Kreative: KünstlerInnen, Kreative und Kulturschaffende (inkl. KünstlerInnengruppen), die in den Berufen bzw. Branchen der Kultur, Kunst und Kreativwirtschaft tätig sind.
    • im Bereich Partner: etablierte kulturelle Institutionen, Dachverbände und freie Kulturträger mit Sitz im Ruhrgebiet, die durch ihre langjährigen Erfahrungen ein Netzwerk- und/oder Kompetenzpartner in der individuellen Förderung von KünstlerInnen und Kreativen sind.
    • im Bereich Quartier: Städte, die an dem Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr teilnehmen und dementsprechend mit einem Kreativ.Quartier einen integrativen Prozess verfolgen. Ebenso wie TrägerInnen von Projekten in den Kreativ.Quartieren der Metropole Ruhr.
  • Wie kann ich mich konkret informieren?

    ecce ist die zentrale Informationsstelle für die IKF-Pilotierung im Ruhrgebiet. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich jederzeit und unverbindlich an

    Nele Marx
    Telefon: +49 (0) 231 222 275 70
    marx(at)e-c-c-e.com

    Wenn gewünscht, kann ecce Sie bei der Antragstellung unterstützen und beraten. Vereinbaren Sie dazu gerne einen Termin.

  • Wo und wie kann ich Anträge stellen?

    • KünstlerInnen und Kreative im Online-Bewerbungscenter (aktuell ist eine Antragstellung nicht möglich, während der Antragsphasen finden Sie den Zugangslink an dieser Stelle)
    • Partner und Städte: Anträge in den Bereichen „Partner“   und „Quartier“  werden vor der Einreichung mit ecce abgestimmt. ecce begleitet interessierte Institutionen und Städte bei der Antragstellung mit persönlicher Beratung. Anträge sind einzureichen und zu stellen bei der jeweiligen Bezirksregierung.
  • Wer entscheidet über IKF-Förderungen im Ruhrgebiet?

    Über Anträge entscheidet nicht ecce, sondern das MKW, je nach Förderbereich unter Mitwirkung einer unabhängigen Jury. Die Bewilligungen der Anträge werden nach der formellen Prüfung durch die zuständigen Bezirksregierungen erteilt (im Falle des Bereiches Künstlerische Aktionen zentral durch die Bezirksregierung Arnsberg). Auch bei Fragen zu diesen Genehmigungsverfahren helfen wir Ihnen gerne weiter.

  • AnsprechpartnerInnen

    Nele Marx

    Projektmanagement

    Telefon: +49 (0) 231 222 275 70

    E-Mail: marx(at)e-c-c-e.com

     

     

    Angelika von Ammon

    Projektassistenz

    Telefon: +49 (0) 231 222 275 71

    E-Mail: vonammon(at)e-c-c-e.com