FORSCHUNG & EVALUATION

ecce möchte die Impulse der Kultur und Kreativwirtschaft in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft näher untersuchen. Ziel ist es durch Projektevaluierung, einer engen Zusammenarbeit mit den regionalen Hochschulen und internationale Forschungskooperationen aktuelle kulturbezogene und kreativwirtschaftliche Debatten aufzugreifen, weiterzuentwickeln und in der Praxis zu verankern.

Publikationen European Research Partnership
© Vladimir Wegener/ecce

Europäische Forschungspartnerschaft zu Spillover-Effekten

Seit 2014 stehen Spillover-Effekte im kulturellen und kreativen Bereich im Fokus von ecce – zur Projektseite.

tbd-Workshop: Studierende diskutieren über die Zukunft der Stadt
© ecce

tbd-Workshop: Studierende diskutieren die Zukunft der Stadt
Wie kann die Stadtgesellschaft von der Digitalisierung profitieren? Und was bedeutet das für das Ruhrgebiet? Details zum Workshop

Publikationen to be debated
© ecce

to be debated DIE DIGITALISIERTE STADT

zur Publikation

WorkshopteilnehmerInnen während des FAR16
© Vladimir Wegener/ecce

Innovative Methoden zur Evaluation kultureller und kreativer Spillover-Effekte

Im Rahmen des Forum d'Avignon Ruhr 2016 stellte die Forschungspartnerschaft erste Ergebnisse vor.

© Roland Baege
© Roland Baege
ecce kooperiert mit dem Dortmunder U anlässlich des Festivals Sommer am U: Wir führten ein Gespräch mit Jasmin Vogel, Leitung Marketing beim...
News Forschung & Evaluation 2017
© ecce
Ronja Gude studiert angewandte Sprachwissenschaften an der TU Dortmund und absolviert derzeit ein Praktikum bei ecce. Sie wirkte bei der Organisation...
News Forschung & Evaluation 2017
Christiane Antons © Sebastian A. Rogowski
© Sebastian A. Rogowski
Christiane Antons ist Stellvertretende Leiterin des Westfälischen Literaturbüros in Unna e.V....
Forschung & Evaluation Interview 2017
© Bernd Paulitschke
© Bernd Paulitschke
Diana Westermann arbeitet als Eventmanagerin bei dem Evangelischen Kirchenkreis Dortmund und ...
Forschung & Evaluation Interview 2017
Kristine Meierling © ecce
© ecce
Kristine Meierling studierte Lehramt und absolvierte nach ihrem Studium ein...
Forschung & Evaluation Interview 2017
  • Cultural and Creative Spillover (CCS)

    Die European Research Partnership on Cultural and Creative Spillovers in Europe (europäische Forschungspartnerschaft zu kulturellen und kreativen Spillover-Effekten) wurde von ecce und dem Arts Council England mit dem Ziel ins Leben gerufen, die Bewertungsmethoden bei der Einschätzung der Spillover-Effekte von Investitionen der öffentlichen Hand (öffentliche Gelder, die direkt oder indirekt durch regierungsfinanzierte Institutionen oder Körperschaften verteilt werden) in den Künsten, der Kultur und der Kreativwirtschaft besser zu verstehen.

    Derzeit verfügt das Projekt über fünf Förderpartner, zwei nicht fördernde Partner sowie über eine wachsende Anzahl an Forschungspartnerschaften.

    Einen Überblick über die Partner finden Sie hier.

     

    2015

    2015 wurde Tom Fleming Creative Consultancy beauftragt, eine Sammlung internationaler Evidenz-Literatur von ca. 100 Fallstudien – bereitgestellt von Partnern in ganz Europa – sowie deren Spillover-Effekte zu analysieren. Die Ergebnisse dieses Projektes wurden im Oktober 2015 im Bericht "Cultural and Creative spillovers in Europe: Report on a preliminary evidence review" veröffentlicht. Aktuell beinhaltet das Forschungsprojekt

    • die umfassendste Datenbank zu europäischen Projekten mit Spillover-Effekten,
    • den ersten Versuch, die Ursächlichkeiten von Spillover-Effekten sowie deren Beiträgen zur Europa 2020-Strategie zu untersuchen, sowie
    • die Einrichtung der ersten freiverfügbaren digitalen Forschungsplattform zu Spillover-Effekten.

    Weitere Informationen zu den Aktivitäten in 2015 finden Sie hier.


    2016

    Im Anschluss daran haben die Partner 2016 eine Ausschreibung zur "Überprüfung innovativer Methoden zur Evaluation kultureller und kreativer Spillover-Effekte in Europa" veröffentlicht und vier Forschungsteams aus Finnland, Polen, Italien und den Niederlanden damit betraut, Hypothesen rund um innovative Evaluationsmethoden kultureller und kreativer Spillover-Effekte zu erarbeiten und anhand von Fallstudien zu überprüfen. Ziel der zweiten Stufe des Forschungsprojektes ist es, die Wirksamkeit der methodischen Herangehensweisen, die in verschiedenen Situationen bei der Bewertung von Spillover-Effekten zur Anwendung kamen, zu kommentieren sowie Empfehlungen für zukünftige Methoden bei Untersuchungen zu Spillover-Effekten auszusprechen. Die europäische Forschungspartnerschaft erhofft sich dadurch, dass es auf lange Sicht zur Entwicklung von einheitlichen Instrumenten und so zu einem besseren Verständnis von kulturellen und kreativen Spillover-Effekten in Europa kommen wird.

    Weitere Informationen zu den Aktivitäten in 2016 finden Sie hier.

     

     

     

  • to be debated (tbd)

    2014 hat ecce die Publikationsreihe "to be debated" initiiert, um Trends der Kultur und Kreativwirtschaft mehr als bisher in öffentliche Debatten – sowohl in Politik, und Wissenschaft als auch Wirtschaft und Gesellschaft – einzubringen und (selbst-)kritisch zu hinterfragen. Unabhängig vom Thema der Ausgaben ist es das Ziel, Modebegriffe oder politische Schlagwörter durch Hintergrundinformationen, Analysen und Debatten mit wissenschaftlichem Anspruch und praxisorientierten Beispielen zu konkretisieren. "to be debated" versteht sich grundsätzlich als ein Arbeitsbuch und eine Grundlage, die auch Neulingen in der Kultur und Kreativwirtschaft dabei helfen soll, einen Zugang zu einem bestimmten Thema und den dazu stattfindenden Debatten zu finden.

    Begleitend dazu erarbeitet ecce mit Studierenden und AkteurInnen des Ruhrgebiets die Themen in Rahmen von interdisziplinären Workshops und verbindet so internationale Impulse mit regionalen Ansätzen.

    WORKSHOPERGEBNISSE ONLINE

    Während des zweitägigen Workshops „to be debated DIE DIGITALISIERTE STADT“ mit dem Autor der gleichnamigen Publikation, Charles Landry, haben Studierende aus sechs Ruhrgebietshochschulen im November 2016 über Digitalisierung im urbanen Raum – auch mit Fokus auf das Ruhrgebiet – und deren Chancen und Herausforderungen diskutiert. In diesem Rahmen erarbeiteten sie auch ein Manifest und listeten Einschätzungen und Forderungen auf, die zur Erreichung weiterer Potenziale der Digitalisierung für das Ruhrgebiet beitragen sollen. Inhalte und Ergebnisse der Veranstaltung können hier nachgelesen werden.

     

    STUDIERENDE DISKUTIEREN DIE ZUKUNFT DER STADT

    Wie kann das Ruhrgebiet von den Fortschritten der Digitalisierung profitieren? Welche Risiken gibt es gleichzeitig? Diese und weitere Fragen diskutierten Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen im November 2016 in Dortmund. Der von ecce veranstaltete Workshop "to be debated THE DIGITIZED CITY" zur gleichnamigen Publikation bot den Studierenden die einmalige Gelegenheit, mit Autor und Stadtforscher Charles Landry die Potenziale und Risiken der Digitalisierung im urbanen Raum zu erörtern. Nach theoretischer Auseinandersetzung mit Konzepten wie "digital overload", "transformation of space in the digital era", "cities and algorithmic control" sowie "digitization as an extensive tool for bottom-up processes" entwickelten die Studierenden Ideen für die Anwendung digitaler Innovationen im Ruhrgebiet. Zum Abschluss des Workshops verfassten die TeilnehmerInnen unter Leitung von Charles Landry ein Manifest, in welchem sie eine aktiv für Menschen gestaltete Digitalisierung befürworten.

     

    to be debated DIE DIGITALISIERTE STADT

    In "to be debated DIE DIGITALISIERTE STADT" hinterfragt der seit den 1990er Jahren international bekannte Stadtforscher Charles Landry aktuelle Entwicklungen der Digitalisierung im urbanen Raum und stellt Forderungen an die Gestaltung der digitalisierten Stadt. Das Werk ist der zweite Band der ecce-Publikationsreihe "to be debated".

     

    to be debated SPILLOVER

    Spillover-Effekte durch Kultur: Grundlage von Innovationen, politischer Wunschgedanke oder zweite Karriere eines Buzzwords? Fest steht: Kultur wird immer öfter von ihrer Wirkungsseite her betrachtet, während das Thema "Folgeeffekte und Anstoßfunktionen" sich als fester Bestandteil von EU-Programmen etabliert. ecce kommt mit der Publikationsreihe "to be debated" in ihrer ersten Ausgabe dem Diskussions- und Forschungsbedarf zum Thema Spillover entgegen und publiziert einen Beitrag des Kulturwissenschaftlers Dr. Jonathan Vickery, University of Warwick, der im Anschluss an die Masterclass "Strengthening Culture in Urban Developments in Europe" im Rahmen des CATALYSE Programms Anfang 2014 bei ecce entstanden ist.

  • Hochschulkooperationen

    Insgesamt gibt es rund 8.500 Studierende der Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet – Ziel von ecce ist es daher, sie gezielter über die Möglichkeiten und Chancen des Ruhrgebiets als Lebens- und Arbeitsstandort zu informieren und so mitzuhelfen, die nachwachsenden künstlerischen und kreativen Talente nach dem Studium in der Region zu halten.

    Seit 2015 hat ecce in Kooperation mit Ruhrgebietshochschulen Angebote für Studierende erarbeitet, die speziell auf die Interessen und Bedarfe der Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft ausgerichtet sind. Im Rahmen von Veranstaltungsreihen geben Personen aus der Praxis beispielsweise Einblicke in relevante Aspekte der Selbstständigkeit oder berichten über ihre Karrierewege, aktuelle Aufgabenbereiche sowie die Entwicklungen ihrer Branche und diskutieren mit den Studierenden Einschätzungen zu den Arbeits- und Lebensbedingungen im Ruhrgebiet.

    Daneben möchte ecce auch internationale Projekte und aktuelle Themen in der Region verankern und aus der Perspektive des Ruhrgebiets betrachten – ein besonderes Augenmerk liegt auf der Einbeziehung studentischer Impulse. So werden zukünftig weitere Projektkooperationen mit regionalen Hochschulen angestrebt und regelmäßig Workshops mit Studierenden angeboten.

    Informationen zur aktuellen Veranstaltungsreihe für Studierende