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Fakten

Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein neuer Begriff für eine uralte Tätigkeit: Kulturproduktion vom Kunstwerk bis zum (Brett-)Spiel, von Musik bis Architektur. Erst 2009 wurde eine bundesweit einheitliche Definition durch die Wirtschaftsminister-konferenz der Bundesländer geschaffen, der im Kern elf verschiedene Branchen umfasst. In Europa gibt es bis heute keine Standard-Definition.

Grafik: Kreativ-Report NRW. Quelle: Creative.NRW

"Die Kultur- und Kreativwirtschaft wird zunehmend attraktiv für Künstler und Kreative. Das zeigt auch der Zuwachs an Freiberuflern. Künstlerinnen und Künstler sorgen mit frischen, schöpferischen Ideen nicht nur für Wachstum und Wohlstand. Sie leisten mit ihren hochwertigen Kulturgütern einen grundlegenden Beitrag zur Modernisierung und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Ich verstehe die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft vor allem auch als eine kulturpolitische Aufgabe.“Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, MdB

"Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist für uns ein wichtiger Markt. Gerade der deutliche Beschäftigungszuwachs, den der Monitoringbericht zeigt, unterstreicht die starke volkswirtschaftliche Bedeutung der Branche. Mit ihrem hohen Innovationspotenzial ist die Kultur- und Kreativwirtschaft auch ein wichtiger Impulsgeber für andere Wirtschaftszweige. Um die damit verbundenen wirtschaftlichen und kulturellen Potenziale weiter zu erschließen, werden wir die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung ausbauen. Gerade im digitalen Zeitalter brauchen wir eine enge Kooperation zwischen Kultur- und Kreativwirtschaft und Unternehmen aus anderen Branchen.“Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, MdB

Quelle:http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2014/02/2014-02-17-bkm-kultur-und-kreativwirtschaft.html

Elf Branchen

Unter dem Begriff Kultur und Kreativwirtschaft werden die elf Kernbranchen oder Teilmärkte Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pre

Elf Branchen

Unter dem Begriff Kultur und Kreativwirtschaft werden die elf Kernbranchen oder Teilmärkte Musikwirtschaft, Buchmarkt, Kunstmarkt, Filmwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Markt für darstellende Künste, Designwirtschaft, Architekturmarkt, Pressemarkt, Werbemarkt sowie Software/Games-Industrie zusammengefasst. Die Grundlage dieser Märkte bildet der schöpferische Akt. Damit ist die Definition ist sowohl mit der europäischen Kernabgrenzung der EU-Kommission als auch mit dem weltweiten Referenzmodell, dem britischen Creative Industries Konzept kompatibel.
Quelle: German Federal Ministry of Economics and Technology (pub.): Culture and Creative Industries in Germany. PRpetuum GmbH, Munich / Harzdruckerei, Wernigerode, February 2009, p. 3.
http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=289974.html<//span>

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Kultur- und Kreativwirtschaft RUHR


Im Jahr 2012 sind ca. 10.300 Selbständige und Unternehmen mit insgesamt 35.300 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Kultur und Kre

Kultur- und Kreativwirtschaft RUHR


Im Jahr 2012 sind ca. 10.300 Selbständige und Unternehmen mit insgesamt 35.300 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Kultur und Kreativwirtschaft der Metropolregion Ruhr ansässig. Die regionale Kultur- und Kreativwirtschaft zählt insgesamt ca. 45.530 Erwerbstätige. Somit stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Zeitraum von 2009 bis 2012 um 0,4 % an. Damit ist etwa jeder Fünfte Kultur- und Kreativschaffende Nordrhein-Westfalens im Ruhrgebiet tätig. Im Jahr 2012 erwirtschafteten die KKW-Unternehmen in der Metropole Ruhr einen Jahresumsatz von insgesamt 6,0 Mrd. Euro, in NRW sind es 36 Mrd. Euro. Gemessen am Umsatz je Unternehmen und dem Umsatz je Erwerbstätigen übersteigt die Region den Bundesdurchschnitt, bleibt jedoch unterhalb des Landesniveaus von Nordrhein-Westfalen (NRW).
Quelle: Prognos Studie, Potenzanalyse für die Kreativwirtschaft Ruhr, 2014

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Kreativwirtschaft in Deutschland

Laut des Monitoringberichts 2013 für die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 2009 und 2013 durchschnittlich um 2,9 Prozent im Jahr und liegt 2013 bei 1,039 Million

Kreativwirtschaft in Deutschland

Laut des Monitoringberichts 2013 für die deutsche Kultur- und Kreativwirtschaft, erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen zwischen 2009 und 2013 durchschnittlich um 2,9 Prozent im Jahr und liegt 2013 bei 1,039 Millionen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse (790.744) weist eine Zunahme um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf und hat einen Anteil an der Gesamtwirtschaft von 2,67%. Der Umsatz in der Branche entwickelt sich positiv und steigt auf 145 Milliarden Euro, allerdings sehr unterschiedlich in den Teilmärkten. Insgesamt sind in der deutschen Kultur- und Kreativwirtschaft 249.000 Unternehmen tätig.
Quelle: Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013. BMWi (Hrsg.) 2014
http://www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Navigation/kultur-kreativwirtschaft,did=623922.html

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Studien

Monitoring zu ausgewählten wirtschaftlichen Eckdaten der Kultur- und Kreativwirtschaft 2013, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi)2014
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Regionalverband Ruhr / STADTart: Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet:
eine vergleichende Analyse nach Stadttypen, Kurzstudie. Dortmund, Dezember 2009.
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