...aus Vergangenheit wird Zukunft!

War Gelsenkirchen seit Anfang des 20. Jahrhunderts als "Stadt der 1000 Feuer" bekannt, so liegt dies sehr wohl an der ruhrgebietstypischen Geschichte: Die Feuer der Eisen- und Stahlindustrie flackerten über den Kokereien und fackelten das überschüssige Koksofengas ab. Heute hat sich der Name geändert – die Benennung in "Stadt der 1000 Sonnen" steht symbolisch für den Wandel, aber auch konkret für die erfolgreiche Bedienung eines neuen Wirtschaftszweiges.

  • Die Stadt Gelsenkirchen

    Die 260.000-EinwohnerInnen-Stadt am Rhein-Herne-Kanal (mit einem Jahresumschlag von 2 Mio. Tonnen gehört der Gelsenkirchener Hafen  zu den größten und wichtigsten in Deutschland) besticht nicht nur durch Zukunftspläne und der Liebe zum Fußball, sondern auch über viele partielle Initiativen, die nicht nur die Stärkung des Wirtschaftsstandorts, sondern auch die Sicherstellung einer angemessenen Lebensqualität im Fokus haben. Die Benennung in „Stadt der 1000 Sonnen“ steht symbolisch für den Wandel, aber auch konkret für die erfolgreiche Bedienung eines neuen Wirtschaftszweiges. Als eine der ersten Städte Europas hat sich Gelsenkirchen strategisch den erneuerbaren Energien zugewandt und sich insbesondere auf dem Gebiet der Solartechnik eine sogar weltweite Reputation gesichert. Die neuen Energien prägen zunehmend das (Außen-)Bild der Stadt, sei es durch die ungewöhnlichen Solaranlagen am Hauptbahnhof und der Veltins-Arena oder aber durch die drei Solarsiedlungen mit exemplarischem Charakter; eine davon als größte Photovoltaik-Wohnsiedlung Deutschlands. Seit neuestem produzieren zwei riesige Anlagen auf einer Kohlehalde in Scholven sauberen Windstrom mit dem Namen Zukunftsinitiative Gelsenkirchen 2020 .

  • Das Kreativ.Quartier Ückendorf

    Der Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf: Einst Prachtstraße der Stadt prägen heute das Gebiet rund um die Bochumer Straße die typischen Merkmale eines ehemaligen Zechen- und Arbeiterstandortes. Doch die Gegend in gründerzeitlicher Blockbebauung wird zunehmend von Künstlerinnen und Künstler nachgefragt. Die Leerstände hier bieten Chancen für Künstlerinnen, Künstler und Kreative: Es gibt bezahlbare Ateliers, Büros und Produktionsräume, ungewöhnliche Lost Spaces zum Experimentieren, dazu die Nähe zu Ankerprojekten - wie z.B. dem Wissenschaftspark  oder dem künftigen Schlüsselbau im Quartier, der Heilig-Kreuz-Kirche, die im Rahmen des umfangreichen Stadtumbauprojekt von EU, Land und Kommune besondere Beachtung findet. Das Projekt bild.sprachen , Pionier der Entwicklung im Viertel, wurde in 2013 durch die Initiative „Land der Ideen 2013/14“ für das digitale Bildarchiv Pixelprojekt_Ruhrgebiet ausgezeichnet. Schon seit einigen Jahren präsentieren sich Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende entlang der Galeriemeile an der Bochumer Straße und öffnen ihre Gemeinschaft der Nachbarschaft. Die Künstlersiedlung Halfmannshof : Ein ländlich geprägter Ort - und zugleich Treffpunkt künstlerischen und innovativen Schaffens, der sich zunehmend international vernetzt, so im Europa-Programm „Erasmus for Young Entrepreneurs“.

AkteurInnen Ückendorf
© Stefan Bayer
bild.sprachen bietet Know-How, Hilfe und Austauschmöglichkeiten in der Fotografie
Kreativ.Quartiere Ruhr Gelsenkirchen
© Sebastian Becker/ecce
Eine gut gefüllte Lücke und Initiative von Simon Schlenke, Matthias Krentzek und Melanie...
Kreativ.Quartiere Ruhr Gelsenkirchen
© M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW e.V.
Diese Form eines mobilen Museums ist weltweit einzigartig.
Kreativ.Quartiere Ruhr Gelsenkirchen
  • AnsprechpartnerInnen

    Stadt Gelsenkirchen

    Referat Kultur

    Florastraße 28, Zi.203

    45879 Gelsenkirchen

    Internet: www.kultur.gelsenkirchen.de

     

    Dr. Volker Bandelow

    Telefon: +49 (0) 209 169 910 0

    Fax: +49 (0) 209 169 91 73

    E-Mail: volker.bandelow(at)gelsenkirchen.de

     

     

     

    Künstlersiedlung Halfmannshof / Erasmus for Young Entrepreneurs

    Halfmannsweg 48

    45886 Gelsenkirchen

    Internet: www.halfmannshof-gelsenkirchen.de

     

    Christiana van Osenbrüggen

    Telefon: +49 (0) 209 702 884 27

    Mobil: +49 (0) 151 235 183 25

    E-Mail: Christiana.Vanosenbrueggen(at)gelsenkirchen.de