Mit Gefühl für alle Sinne!

Die Ruhrstadt Bochum zeigt sich heute – jenseits des Kemnader Sees im grünen Süden – traditionsverbunden und zukunftsorientiert zugleich. Geprägt von Industrie und Handwerk rund um Kohle und Stahl, pflegt man sowohl die Vergangenheit, zum Beispiel im sehr gut besuchten Deutschen Bergbaumuseum, setzt aber zugleich auf den Wandlungsprozess in eine Zukunft als Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort im Herzen der Metropole Ruhr.

  • Die Stadt Bochum

     

    Die Region zählt an die 380.000 EinwohnerInnen. Eine beeindruckende Substanz in neuer Nutzung ist die Jahrhunderthalle als Spielstätte für kulturelle Events und Messen, wie die Ruhrtriennale , die Streetart & World Artistic Show Urbanatix . Die kulturellen Angebote sind vielseitig: Bochum beherbergt über 20 Theaterspielstätten, 12 Museen, drei Kunstvereine und zahlreiche KünstlerInneninitiativen der freien Szene. Neben den schon etablierten Kulturzentren in Langendreer, Gerthe und Wattenscheid sowie dem Areal der Zeche1 im Prinz.Regent.Quartier, hat sich eine sehr aktive und etablierte freie Szene entwickelt. Sie bespielt unterschiedliche Orte wie z.B. Rotunde - Alter Katholikentagsbahnhof, adhoc-Garagenraum oder auch Bahnhofsbögen Rottstraße. Die künstlerische und kulturelle Talentförderung spielt eine bedeutende Rolle: Die renommierte Schauspielschule Bochum, ehemals dem Schauspielhaus Bochum angeschlossen, ist nun Studiengang der Folkwang-Universität der Künste . Letztgenannte Einrichtung ist auch für das Institut für Populäre Musik verantwortlich, das im Dezember 2013 offiziell gegründet wurde und mit einem künstlerisch-praktischen Masterstudiengang ein deutschlandweit einzigartiges Projektstudium anbietet. Seit 2011 ist Bochum Ruhrgebiets-Standort des international agierenden SAE Institutes . SAE ist eine Ausbildungsstätte im Bereich audio-visuelles Engineering und Design. Die 2014 eröffnete Zukunftsakademie NRW  erarbeitet mit ExpertInnen und WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und ambitioniertem Nachwuchs Projekte in den Bereichen Interkultur und kulturelle Bildung.

  • Das Kreativ.Quartier Prinz.Regent

    Typisch Ruhrgebiet?!

    Die Schachtanlage Prinz Regent war einst der größte Arbeitgeber in der Weitmarer Mark Bochums und prägt(e) mit den Zechensiedlungen das Stadtbild. Die zurückgezogene Lage auf halbem Wege zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) udn der Innenstadt lud förmlich zu einer musikalischen Eroberung ein – eine Offerte, die der Club und Konzertveranstalter "Zeche"  nicht nur als erster, sondern federführend wahrnahm und mit einem überregionalen Kultstatus belegte: Hier zeichnete der WDR mehrfach den "Rockpalast" auf und konnten heutige Musikgrößen ihre ersten Gehversuche starten.

    Im Fahrwasser der Zeche entwickelten sich insbesondere ProtagonistInnen, die dem Musikbusiness nahe stehen. Dass hier auch die Bochumer Symphoniker  ihre Proben wahrnehmen, ist nicht nur dem Mangel an Alternativraum geschuldet, sondern auch inspirierender Quell eines Miteinanders, das immer wieder zu mutigen Crossover-Acts führt. Ein guter Lernraum auch für die Studierenden des hier seit 2014 ansässigen Instituts für Populäre Musik .

    Die darstellenden Künste hielten mit dem Prinzregenttheater  Einzug und verstärkten sich in der jüngeren Vergangenheit, da sowohl die Szenische Forschung der RUB als auch der Fachbereich Schaupiel der Folkwang Universität der Künste hier Präsenz zeigten. Diese Aktivitäten bekommen vor dem Hintergund des aktuellen Engagements der MacherInnen von Pottporus eine ganz neue Perspektive: Auf dem Gelände entsteht in einem einzigartigen Verbund ein außergewöhnliches, neues "Zentrum für Urbane Kunst".

  • Das Viktoria.Quartier

    Das Viktoria.Quartier Bochum erstreckt sich vom Schauspielhaus und dem Szene-Viertel Ehrenfeld, vorbei am Bermuda3Eck  bis hin zur Jahrhunderthalle. Gerade im Herzen des Quartiers wird der Wandel sogar optisch sichtbar. Auf- und Umbrüche liegen im Viktoria.Quartier nahe beieinander. Die Sanierungsarbeiten an der Rotunde und der Bau des Anneliese Brost Musikforum Ruhr  betrafen gleich zwei zentrale Bauwerke und Plattformen, die Impuls- und richtungsweisend für die kulturelle und künstlerische Ausrichtung sind: Das architektonische Kernelement des ehemaligen Hauptbahnhofs entwickelte sich mit seiner Eroberung durch die in Bochum stark vertretene freie Szene zu einem urbanen Labor. Die Mischung von Künstlerinnen, Künstler und kulturellen AKteurInnen entfachte ein Feuerwerk an Ideen, die in Kunstformaten und Aktionen im öffentlichen Raum Gestalt annahmen und auch die kreative Eroberung Ehrenfelds beförderten.

AkteurInnen Viktoria.Quartier
© Kochmomente
Das Team der Kochmomente bringt seit dem Frühjahr 2016 Küchenkultur in die City!
Kreativ.Quartiere Ruhr Bochum Viktoria.Quartier Viktoria.Quartier
© Bermuda Digital Studio
Das Bermuda Digital Studio treibt im Bermudadreieck die digitale Transformation voran.
Kreativ.Quartiere Ruhr Bochum Viktoria.Quartier
© 9elements
“Zusammenhalt bei Zombieapokalypsen“ – das ist für die Bochumer Freunde und Gründer von 9elements der Kern von guter Teamarbeit.
Bochum Viktoria.Quartier
AkteurInnen Prinz.Regent
© Fotograf Jens Kirchner Düsseldorf
"Architektur ist Kommunikation. Kommunikation ist Architektur" – Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Krenz
Kreativ.Quartiere Ruhr Bochum Prinz.Regent
© Philipp Wente
Die KünstlerInnen-Liste des Labels Roof Music liest sich wie das Who-is-Who der deutschen Kulturszene.
Prinz.Regent Kreativ.Quartiere Ruhr Bochum
© büsing van wickeren
Es gehört alles zu allem – nach dieser Maxime denken und arbeiten die Kreativen im Architekturbüro büsing van wickeren.
Bochum Prinz.Regent