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Lalla:Labor

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Das Bochumer Musikbüro macht sich mit einer Pilot-Plattform für die Popmusikszene im Ruhrgebiet stark und schließt somit eine Lücke in der Musikförderung. Im Großraum Ruhr befinden sich zahlreiche Bands, Musiker, Veranstalter und Musikclubs. Das Projekt Lalla:Labor  baut auf diesem Fundus auf und aktiviert ein regionales Netzwerk von Veranstaltern, MusikerInnen und Bands, Clubs und sonstigen Musikinitiativen.

In einem sechs-monatigen Pilotraum werden all diese AkteurInnen kartographiert, vernetzt und unterstützt - z.B. durch Sichtbarkeit und Kundengewinnung für Veranstalter sowie durch Coaching und Kommunikations-Pakete für MusikerInnen und Bands. Die InitiativträgerInnen werden zu NetzwerkpartnerInnen und bringen sich über die gemeinsame Kommunikationsplattform, das Ruhr-Sound-Onlineportal, ein. Über ein Partnernetzwerk werden Kooperationen und ggf. gemeinsam organisierte Veranstaltungen oder Konzerte gelebt: vor allem durch den persönlichen Austausch, der durch das Onlineportal vermittelt und ermöglicht. Auch Bands und Musiker profitieren unmittelbar von dem neuen Netz: besonders engagierte MusikerInnen oder Bands mit professionellem Potenzial werden durch eine ausgesuchte Jury ausgekürt und erfahren im Rahmen des Projektes eine gezielte, individuelle Betreuung. Das bedarfsgerecht zusammengestellte Förderpaket umfasst u.a. Studioaufnahmen, Bandfotos oder Pressetexte und verbindet die kreativen Talente in der Region mit anderen regionalen Akteuren der Kreativwirtschaft (etwa TonstudiobetreiberInnen, FotografInnen, GrafikerInnen etc.). Die neue Plattform richtet sich gleichermaßen an Bands/MusikerInnen und zu diesen passenden Veranstaltern und Veranstaltungsorten aus dem Ruhrgebiet. Koordiniert wird das ganze Vorhaben durch einen Regionalscout als zentrale Anlaufstelle, Vernetzer, Berater und Kümmerer. Am Ende des Pilotprojektes werden in einem abschließenden Workshop Erkenntnisse zusammengetragen sowie Perspektiven und Finanzierungsmöglichkeiten für eine nachhaltige, regionale Popularmusikförderung formuliert.

Den Fortschritt des Projekts kann man auf der Website  einsehen