| Individuelle KünstlerInnen Förderung, Geförderte Projekte IKF, Künstlerische Aktionen

Do Not Panic - Merging Physical and Virtual Spaces

© Vesela Staneova

Die Ausstellung des Projektes ''Do Not Panic'' wird zwei großformatige hybride Rauminstallationen umfassen, die den Besuchenden eine sensorische, immersive Erfahrung ermöglichen. Mit dem Projekt Do Not Panic beendet Vesela Stanoeva  ihr Masterstudium in Szenografie und Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund.

Die Künstlerin Vesela Stanoeva beabsichtigt in ihrer Ausstellung Do Not Panic die Verschmelzung von realen und virtuellen Welten, um die Veränderung der sinnlichen Wahrnehmung im digitalen Zeitalter zu erforschen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei räumliche Inszenierungen in Form von Installationen, die den kultur-strukturellen Wandel des Ruhrgebiets von den Anfängen der Industrialisierung bis in die Neuzeit beleuchten. Eine dieser Installationen ist im Oktober 2017 in Kooperation mit dem Baumarkt Hornbach entstanden und trägt den Titel ''Verlust an Genauigkeit''. Thematisch geht es um die Einfärbung sowie den Abriss einer generationsübergreifenden Schmiedewerkstatt. Die zweite Installation ''Transzendenter Supranaturalismus'' beinhaltet eine virtuelle Performance, die auf dem Gelände des ehemaligen Hoesch-Versorgungsamtes spielt und bereits im Zuge des Favoriten Festivals  Dortmund 2018 zu sehen war.

Das digitale Zeitalter offenbart neue Möglichkeiten, kulturelle Inhalte durch eine Vielzahl von Technologien zu präsentieren und zu erleben. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel von Do Not Panic, hybride Rauminstallationen zu kreieren, die Besuchenden eine sensorische, interaktive Erfahrung bieten. Derartige hybride Rauminstallationen definieren jedoch nie nur physische und digitale Objekte, die in Echtzeit koexistieren und interagieren: Konzept, Kontext und ein kurativer Ansatz im Sinne räumlicher Dramaturgie spielen in diesem Zusammenhang eine ebenso wichtige Rolle.

 

Termine

23. November 2018, 19-22h

Vernissage

Künstlerhaus Dortmund