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PARZELLE-FESTIVAL

© Rai Sejk, medienmalocher

PARZELLE-FESTIVAL KONZERTE - KLANG - SCHATTEN - EXPERIMENTELLES 20 JAHRE PARZELLE IM DEPOT 31. Oktober - 03. November 2018

Angelika Hoffmann ist Schattenspielerin und Performancekünstlerin. Sie kreiert seit 1994 künstlerische Spannungsfelder auf der Suche nach medial-ästhetischen Entdeckungen, bei denen Schatten jeweils neu erfundene Rollen spielen. Die Parzelle im Depot  verschafft dem Medium Licht- und Schatten und der Musikperformance ein Forum in der Region.

Angelika Hoffmann gründete und verantwortet das Programm in der Parzelle im Depot. Zum 20-ten Geburtstag der Parzelle im Depot veranstaltet sie das Parzelle-Festival  . Die seither in der Parzelle produzierten und veranstalteten Kunstprojekte werden in einen aktuellen Diskurs gestellt. Es werden visuelle, objekt- und bewegungsbezogene Performerinnen und Performer, Musikerinnen und Musiker, Bildende Künstlerinnen und Künstler präsentiert. Es wird analog oder digital gespielt, frei improvisiert oder mit festgelegten Passagen experimentiert.

Das alles verbindende Element ist die Haltung, mit der die Künstlerinnen und Künstler die Entstehung von komplexen Klang- und Bildwelten für die Zuschauenden nachvollziehbar machen. Ihren Sinn für Stille und die instinkthafte Wahrnehmung des gerade möglichen Regelbruchs, wecken die beteiligten KünstlerInnen mit ihren anschaulichen Spielweisen, die nichts verstecken von dem was gemacht wird.

 

Durch die IKF konnte kurzfristig ein Teil des DJ Equipments von Joke Lanz (mit Audrey Chen) und Semiprofessor Doppter Jöppner finanziert werden.

 

 

TICKETS UND PREISE

Abendkasse

31. Oktober 2018: 15 € / ermäßigt 10 €

1. - 3. November 2018: jeweils 25 € / ermäßigt 15 €

Dauerkarte 

31. Oktober - 03. November 2018: 50 € / ermäßigt 35 €

Ermäßigung

SchülerInnen, Auszubildende und Studierende, EmpfängerInnen von Sozialleistungen, Dortmund-Pass-InhaberInnen und Professionals.

Begrenzte Platzwahl und Ticket Vorverkauf ab 30. September 2018 bei der Veranstalterin, Parzelle im Depot, telefonisch unter: 0231 - 88 22 001 online unter a.h.performance(at)t-online.de

 

Termine

31. Oktober 2018, 20h

Premiere

Konsens

analog-, electroakustische Klang-Schatten-Performance

Theater Parzelle im Depot

 

Mit „Konsens“ feiern Angelika Hoffmann (Overhead Projektionen), Georg Dierks und Limpe Fuchs (Percussionsinstrumente), Robert Schleisiek und Thilo Schölpen (Feedback Aerophonium), die Lust am ungebundenen, spontanen Dialog. Mit Schatten/Licht, Objekten und Material, selbstentwickelten Instrumenten, analogen und elektroakustischen Klängen forschen die PerformerInnen nach einer farbenfrohen, sich gegenseitig befruchtenden und für den Moment stimmigen Anordnung. Dabei erschaffen sie fantastische Schatten- und Klangwelten, die ihr Publikum unmittelbar ins dialogische Geschehen hineinholen.

 

1. November 2018, 20h

Konsens

analog-, electroakustische Klang-Schatten-Performance

Theater Parzelle im Depot

 

Angelika Hoffmann:                                      Analoge Overhead Projektion

Georg Dierks:                                                 Drums

Limpe Fuchs:                                                  Pendelsaite, Lithophon, Percussionsinstrumente

The Feedback Gents / Robert Schleisiek,

Thilo Schoelpen:                                            Feedback Aerophonium

 

Angelika Hoffmann  kreiert seit 1994 künstlerische Spannungsfelder auf der Suche nach medial-ästhetischen Entdeckungen, bei denen Schatten jeweils neu erfundene Rollen spielen.

Georg Dierks musikalischer Ursprung liegt in den 1990er Jahren in einer Art komponiertem Punk. Er spielte als Schlagzeuger in zahlreichen Rock-und Jazzformationen und agiert bei ''Konsens'' mit freiem Setzen von Tönen, wie dem rhythmisch und periodisch sich organisierendem Spiel.

Limpe Fuchs , in den 1970er Jahren als Teil des Anima-Ensembles bekannt geworden, ist eine wegweisendes Pionierin des Improvisationsklangs. Die aufeinander abgestimmten Stein- und Trommelklänge von Limpe Fuchs werden ergänzt durch den sonoren Klang der Pendelsaite.

Robert Schleisiek und Thilo Schölpen (The feedback gents) studierten Klavier und entwickelten das Feedback Aerophonium . Dieses elektroakustische Instrument basiert auf einer Klangerzeugung, die weder durch elektronische Oszillatoren noch digital generiert wird und auch keine mechanische Aktion benötigt. Unter Zuhilfenahme digitaler Prozesse nutzen sie die Resonanzräume, die in Objekten entstehen.

 

1. November 2018, 21:30h

Joke Lanz & Audrey Chen

Musik zwischen Abstraktion und Narration

Bühne 2 im Depot

 

Joke Lanz:       Turntables

Audrey Chen: Voice

 

Die Wahlberliner Audrey Chen  (USA) und Joke Lanz  (CH) graben tief in unerforschten Klangwelten. In gegenseitigem Wechselspiel und Virtuosität kreieren sie faszinierende und intensive Atmosphären, rituelle Momente und abstrakte Sound Miniaturen. Autonome Soundzellen und impulsive Stimmfragmente prallen aufeinander. Ächzend, gröhlend und jaulend erheben sich Songstrukturen aus den Trümmern eines im Fieberwahn erdachten Hörspiels, um in einem sanft ausklingenden Choral zu enden. Joke Lanz gilt seit bald 30 Jahren als einer der prominentesten und kreativsten Köpfe der Internationalen Noise und Performance Szene. Sei es mit der Schimpfluch-Gruppe, mit Sudden Infant oder als Turntablist und Performer. Neben vielen Projekten u.a. mit dem Künstler Phil Minton und der Turntablistin Maria Chavez führt Audrey Chen in ihrer 15 -jährigen Soloarbeit das erweiterte und charakteristische Vokabular von Cello, Stimme und analoger Elektronik zusammen.

 

2. November 2018, 20h

Trionys

Protuberanzen & Ingviosyn

Komponierte Improvisationen mit elektroakustischen Klängen

Theater Parzelle im Depot

 

Rainer Bürck:  Klavier 

Günter Marx:  Violine

Martin Bürck:  Percussion, Gong

 

TRIONYS  ist ein süddeutsches Trio, das in unbändiger Experimentierlust ständig auf der Suche nach neuen Klangwelten ist. Die Musik von Trionys lebt von der Spannung zwischen den akustischen Instrumenten und elektroakustischen Klängen, zwischen festgelegten und improvisierten Passagen. Die Basis der elektroakustischen Klänge sind Klänge der Instrumente, die mittels eines aufwändigen, von den Musikern selbst entwickelten Live-Elektronik-Programms verarbeitet und transformiert werden. 2005 präsentierte Trionys das denkwürdige Konzert ''vector alpha'' in der Parzelle im Depot.

Rainer Bürck hat sich als freischaffender Pianist und Komponist auf zeitgenössische Musik spezialisiert und sich nach internationalen Erfolgen seit 1995 zunehmend auf Improvisations-Projekte konzentriert. Kompositorisch arbeitet er vor allem im Bereich der elektroakustischen Musik. Seine Werke für Tonband sowie Werke für Interpreten mit Live-Elektronik wurden international aufgeführt und im Radio gesendet.

Günter Marx konzertierte solistisch und mit verschiedenen Kammermusik-Ensembles wie dem Leonardo Quartett, Köln und der Musikfabrik NRW. Neben eigenen Kompositionswerken (''Elpoem'', ''Notturno'') führte ihn sein starkes Interesse an elektronischer Musik zur Zusammenarbeit mit Komponisten wie Thomas Kessler, Mesias Maiguashca, Wilfried Jentzsch und Ivar Frounberg.

Martin Bürck ist als Percussions-Musiker (u.a. Höhlenkonzerte, Hörspiel) und Bildender Künstler (Skulptur, Objekte, Malerei) vielseitig künstlerisch aktiv. Aus seiner langjährigen Arbeit mit Gongs entstanden zahlreiche Solokonzerte und Musik-Lyrik-Projekte.

 

2. November 2018, 21:30h

VISUAL BASSIC

Klang-Schatten-Performance

Bühne 2 im Depot

 

Kathrin Bethge:  Analoge Lichtprojektionen

John Eckhardt:    Bass und live electronics

 

Als VISUAL BASSIC schaffen Katrin Bethge (Overhead Projektionen) und John Eckhardt (Bass) seit 2005 audiovisuelle Situationen, in denen sie Komposition und selbstorganisierende Prozesse spielerisch in ein Gleichgewicht bringen. Katrin Bethge beschwört kosmische wie mikroskopische Räume, wenn sie mit alltäglichen Materialien wie Wasser, Zucker und Zitronensäure visuell analoge Prozesse auf dem Overheadprojektor entstehen lässt. John Eckhardts strukturierte, aber stets bewegliche Musik für E-Bass & Live-Elektronik bildet spektrale Klangwelten, Momente von organischer Bewegung, Trance und Versenkung.

 

Katrin Bethges  Overheadprojektionen verwandeln als vergängliche Malerei die Oberflächen des Raumes, in den sie fallen und begleiten Projekte aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik auf internationalen Bühnen und Festivals (u.a. Ensemble Resonanz in der Hamburger Elbphilharmonie). Ihre Lichtinstallationen zum 500. Geburtstag Martin Luthers im Dom zu Schleswig sahen 9000 Besucher.

John Eckhardt  ist seit zwei Jahrzehnten weltweit als Bassist in einem weiten Feld aktueller Musik aktiv, und gilt vielen als Vorreiter bei der Weiterentwicklung seines akustischen und elektronischen Instrumentariums. Neben einer Reihe schillernder Kollaborationen von Lachenmann und Boulez bis Evan Parker und Elliott Sharp, sowie seiner Mitwirkung auf 40 CDs, hat er jüngst sein drittes Solo-Album ''Bass, Space & Time'' veröffentlicht.

 

2. November 2018, 23:30h

The Enneagram

Zanuttini/Camatta/Walter

Theater Parzelle im Depot

 

Flavio Zanuttini:  Trompete

Florian Walter:     Saxophon 

Simon Camatta:   Drums

 

Simon Camatta, Florian Walter und Flavio Zanuttini machen schon ungefähr so lange Musik zusammen, wie sie sich kennen. Meistens geht es ihnen dabei um die Frage, wie man Strategien frei improvisierter Musik mit traditionelleren Spielarten des Jazz zusammenbringen kann, ohne ästhetische Kompromisse eingehen zu müssen. Für ihr neues Programm haben sie sich mit dem esoterischen Konzept des Enneagramms auseinandergesetzt, einem neunstufigen Modell zur Persönlichkeitsbeschreibung und -entwicklung. Herausgekommen sind eine Vielzahl unterschiedlicher musikalischer Ansätze, von Improvisationsanleitungen über Game-Pieces hin zu komplexen Kompositionen.

 

Florian Walter  sucht seit 2006 als Jazz-Saxophonist/Klarinettist und zeitgenössischer Komponist in zahlreichen Ensembles vehement nach neuen Wegen, Klang zu konstruieren und in einen situativen Kontext zu bringen, ohne dabei auf etablierte Mechanismen zurückzugreifen. Er erfindet neue Formen konzertanter Situationen u.a. ''Trinkhallen Tour Ruhr International'', gemeinsam mit dem Ensemble ''Die Verwechslung''.

Simon Camatta  bekam mit 11 Jahren sein erstes Schlagzeug zu Weihnachten, studierte Jazz an der Folkwang Hochschule Essen und spielt seit 20 Jahren in Improvisationsprojekten und auf Festivals in der halben Welt. Seine umfangreiche Erfahrung als Musikalischer Leiter und/oder Musiker an verschiedenen Schauspielhäusern (u.a. Bremen, Düsseldorf, Moers), lässt er als Percussion-Akrobat in seine bisweilen humorige Performance einfließen.

Flavio Zanuttinu  ist ein extrem vielseitiger Trompeter. Nach Diplomen in Jazz-Trompete am Konservatorium ''Tartini'' in Triest und an der Folkwang Hochschule Essen, wirkt er in großen wie kleinen Ensembles in Europa und Übersee, u.a. ist er Teil der Francesco Cusa & The Assassins Gruppe, einer der aktivsten in der italienischen Jazzszene.

 

3. November 2018, 20h

Limpe Fuchs & Jan Klare

Theater Parzelle im Depot

 

Limpe Fuchs:   Pendelsaite, Lithophon, Percussions-Instrumente, Objekte

Jan Klare:         Saxophon

 

Wenn Sie als Publikum Zeuge werden, wie zwei herausragende Künstler des improvisierten Klangs Musik kreieren, ungeachtet von Hörgewohnheiten und Hörerwartungen, und beide den Schlüssel für deren Manipulation mit aller Hingabe und Genuss erforschen, dann kann es ziemlich magisch sein, dies mitzuerleben.

 

Bekannt geworden als Teil des Anima-Ensembles, gemeinsam mit dem Bildhauer Paul Fuchs begann Limpe Fuchs  ihre Karriere an den Grenzen der musikalischen Möglichkeiten, welche sie seitdem zu ihrem Zuhause gemacht hat. Selbst in den musikalisch amorphen frühen 1970er Jahren fanden viele ihrer ZeitgenossInnen und KollegInnen aus den Free-Jazz- und Krautrock-Welten ihre Herangehensweise mit selbstgebauten Instrumenten und tönenden Objekten als zu herausfordernd und ungebunden. Heute ist Limpe Fuchs eindeutig als eine Pionierin des Improvisationsklangs anerkannt.

Jan Klare  hat eine kontinuierliche, innovative Präsenz im deutschen und international aufgestellten Jazz, sowie in der freien Improvisationsscene. Mit seiner Begabung Musiker zusammenzubringen, wirkt er u.a. als Kurator u.a. beim Moers Festival. Klare leitete nach Feldforschungen in London und Saxophon-Studium in Amsterdam große Ensembles. Als Bandleader von ''The Dorf'' bündelt er einen Großteil der musikalischen Energie des Ruhrgebiets zu einer kraftvollen Formation mit großer Fan-Gemeinde. Klare gab masterclasses am NEC Boston, hatte zahlreiche Kompositionsaufträge und schrieb 2 Kammeropern, auch ein Stück für ein traditionelles burmesisches Orchester, Streicher und Improviser. Mit seinem ganz eigenen Ton am Saxophon setzt er absolute Maßstäbe.

 

3. November 2018, 21:30h

Wiersma & Smeets und Jacq Palinckx

Lichter Musik • Licht- und Klangexperimente

Bühne 2 im Depot

 

Bram Wiersma:    Overhead Projektor, Spiegel und Halogenlämpchen

Moniek Smeets:   Overhead Projektor, Spiegel und Halogenlämpchen

Jacq Palincks:       Gitarre, Objekte

 

In ''Lichter-Musik'' treffen zwei zwei fantastische Lichtkünstler und eine aufsehenerregender Gitarrist/Komponist aus Tilburg (NL) zusammen. Die Idee der Licht- und Klangexperimente ist ein Programm mit mehreren Nummern/Handlungen, in denen die Beziehung zwischen Licht und Musik jedes Mal verblüffend anders verhandelt wird. Die Zutaten sind einfach gewählt: nur Musik, nur Licht und alles was dazwischen liegt. Der Versuch: Klang steuert Licht an und umgekehrt - oder Licht und Klang gehen eine perfekte Synthese ein. Die verdichtete Performance: eine ebenbürtige Mischung von streng komponierten Passagen und freier Improvisation, voller Humor und Poesie, Banalität und Rührung.

 

Bram Wiersma & Moniek Smeets stehen in ihren Inszenierungen für einen völlig eigenen Stil von Labortheater, eine spannende Mischung von Hightech mit micro-chip gesteuerter Laterna-Magica-Technik oder Live-Videos und Low-Tech mit alten Gegenständen, Zeichnungen oder Papierfiguren. Sie wirkten 2011 bei Schatten-Klang- Performance ''Klara Blanco – die weißen Puppenschuhe'' vom Theater Parzelle mit, Bram Wiersma machte Regie, Monniek Smeets produzierte den surril/fantastischen Trickfilm zur Performance.

Jacq Palinckx ist als Komponist, Gitarrist und Schöpfer von bildender Kunst tätig. Am liebsten alles gleichzeitig! Als eigenwilliger und renommierter Gitarrist und Komponist bewegt es sich an der Schnittstelle von improvisierter Musik, Avant-Rock und komponierter Musik. Mit viel Humor produziert er mit seinen (Theater-) Ensembles collageartige Musik.

 

3. November 2018, 22:30h

Achim Zepezauer und Tasos Stamou

Theater Parzelle im Depot

 

Achim Zepezauer:  Tischlein Elektrisch

Tasos Stamou:        Alternative elektroakustische Musikinstrumente

 

Die Brüder im Geiste, Achim Zepezauer und Tasos Stamou, spielen beide jeweils ein Solo-Set, um dann nahtlos in eine gemeinsame Exkursion aufzubrechen und neue Klangwelten zu erkunden. Achim Zepezauer verwebt Samples von alten Schallplatten und vorproduzierten Kassetten zu fließenden Klangstücken. Dazu sendet er die Signale durch unterschiedliche Effektgeräte auf seinem ''Tischlein Elektriscch''. Tasos Stamou intoniert mit seinem ''portablen Musik-Studio'' gerne lange Klangstücke mit traditionellen und selbstgebauten oder präparierten Instrumenten. Dabei erforscht er die Zwischenwelten von zeitgenössischer und altertümlicher transzendentaler Musik. Seine Live-Kompositionen schaffen eine besondere und einzigartige Atmosphäre rituellen Lärms.

 

Achim Zepezauer  verkörpert ein Stück ''einfallsreiches Dortmund'', ist regional und international vernetzt. Er macht u.a. Elektronik bei ''The Dorf'', vertont seine eher experimentellen Kurzfilme und kuratiert seit 2015 die experimentelle Konzertreihe ''mex'' im Künstlerhaus Dortmund. Seine Konzerte sind Klangsuchen zwischen tonalen und atonalen Flächen, Rhythmen, Sprachfetzen, abstrakten und konkreten Geräuschen.

Tasos Stamou  ist Wahl-Londonder, ein elektroakustischer Musikkomponist und Performer, ein alternativer elektronischer Musikinstrumentenbauer, Tutor und Soundtechnologe, der häufig mit anderen KlangkünstlerInnen, Improvisatoren und Experimentalisten zusammenarbeitet. Als Hommage an seine Heimat Kreta hat er aktuell eine Schallplatte auf dem Label Discrepant mit dem Titel ''Musique Con Crète'' veröffentlicht.

 

3. November 2018, 23:30h

SEMIPROFESSOR DOPPTER JÖPPNER

Bühne 2 im Depot

 

Axel Joppen: DJ legt auf

 

Axel Joppen aka. Semiprofessor Doppter Jöppner wird Platten auflegen von Musikern, die unsere Gehörgänge in den vergangenen 20 Jahren durchgespült haben, die unseren Geist geweckt und unser Fleisch erschüttert haben. Good vibes, mit Raum für Begegnungen mit anwesenden Musikerinnen, Musikern und Gästen.

Axel Joppen a.k.a Semiprofessor Doppter Jöppner ist Performance-Künstler, Bildhauer und Streetartist. Er gründete 1994, zusammen mit Johannes Terbach, die Ästhetiker Gewerkschaft, ein Ensemble für Aktionskunst und betreibt in seinem Düsseldorfer Atelier die Geräusche Küche.

 

3. November 2018

Tagesveranstaltung

mex Künstlerhaus

Tasos Stamou: WORKSHOPS FÜR ALTERNATIVE MUSIKTECHNOLOGIE

 

Tasos Stamou teilt seine Erfahrung mit der Herstellung von elektronischen Instrumenten und der kreativen Nutzung solcher Schnittstellen. Seine Hauptwerkstatt-Serie konzentriert sich auf Hardware-Hacking (Circuit-Bending) - Elektronik in Richtung Design und Herstellung neuer innovativer DIY-Musikinstrumente. Die Teilnehmenden erhalten alle notwendigen Techniken und Tipps, um recycelte Elektronik in kreative alternative Synthesizer zu verwandeln.

Infos und Anmeldung: www.mexappeal.de

eine Veranstaltung von mex in Kooperation mit Theater Parzelle_Angelika Hoffmann

 

01. - 03. November, 18h  

Ausstellung

Erwin Hafner

Skulptur, malerische Arbeiten, Collagen und Drucke

Bühne 2 im Depot

 

Die malerischen Arbeiten, Collagen und Drucke des schwäbisch-dortmunder Bildenden Künstlers Erwin Hafner sind ein Versuchslabor der unendlichen Möglichkeiten, Farben, Formen und Klänge. Im Experiment mit der Materialbeschaffenheit, folgt er in seinem bildnerischen Gestalten immer neuen Wegen. Im figürlichen Bereich arbeitet Erwin Hafner durch thematische Herangehensweise. In seiner reduzierten Formensprache spiegeln sich die Objekte in Raum und Zeit.

 

 

DANKSAGUNG

Das Festival wird gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Dortmund und findet in Kooperation mit dem Kulturort Depot und mex statt. Räumlichkeiten werden uns freundlicherweise vom Theater im Depot und dem Italienverein zur Verfügung gestellt. Viele Freunde und Kulturinteressierte u.a. aus den Reihen der ''ruhrVOLOUNTEERS e.V.'' unterstützen und begleiten das Parzelle-Festival unentgeltlich mit Idee, Tatkraft und Leihgaben. Auch wenn ihr nicht namentlich auftaucht, ihr seid gemeint, mein herzlicher Dank gilt euch!