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Die Festung

"Die Festung" ist ein non-profit-Spielfilmprojekt, in dem der Prozess des Filmemachens als eine Art Happening im städtischen Raum öffentlich und transparent gestaltet wird.

© Akin Sipal

BürgerInnen der Stadt Gelsenkirchen und prägnante Orte öffentlichen Lebens bilden - neben den Hauptfiguren - die Protagonisten des Films. Der transmedial arbeitende Drehbuchautor
Akin Emanuel Şipal legt Wert darauf, dass der Prozess die gleiche Wertigkeit besitzt, wie die Absicht einen fertigen Langspielfilm zu drehen, der auf internationalen Festivals gezeigt werden kann. ''Die Festung'' von Akin Emanuel Şipal soll der erste Schritt einer längerfristigen filmischen Auseinandersetzung mit Gelsenkirchen bzw. dem Ruhrgebiet sein. Einerseits bietet die Stadt ein großes filmisches Potential, andererseits bietet das Filmemachen als künstlerischer Prozess Raum für Begegnungen, aus denen neue Projekte entstehen können. Während die Macher durch den offenen Prozess des Filmdrehs einen Schritt auf die Stadt zu machen, stehen inhaltlich drei Figuren im Mittelpunkt, die sich zusammenschließen und mit einer Art eklektizistischem Manifest ihren Rückzug aus der Gesellschaft begründen.

Die Hauptfiguren werden gespielt von Sven Gey, Simina German und Johanna Wieking.