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Corporeality

© Volmir Cordeiro, Street, Foto: Marc Domage

Corporeality kombiniert als experimentelles Tagungsformat vielseitige Sessions, darunter Gesprächsrunden, Vorträge und Performances zum Thema: Wie kann man den Körper verstehen und wie den Verstand verkörpern?

Die verschiedenen Module von Corporeality behandeln die Rolle des Körpers als wesentlichen Vermittler menschlichen Erlebens. Besonderes Augenmerk gilt hierbei dem Begriff des Mitgefühls als einer ''verkörperten'' Praxis. Im zeitgenössischen Tanz ist es zur Gewohnheit geworden, über die Vorherrschaft des Körpers, verkörperlichte Praktiken, Offenheit und Transindividualität zu sprechen. Was bedeutet das jedoch für den kreativen Prozess? Welche Wirkung hat dies auf die Art und Weise, wie wir mit Tanz umgehen und ihn verstehen?

Das dreitägige performative Symposium zielt auf eine interdisziplinäre, das Publikum aktivierende Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen des zeitgenössischen Tanzes und verbindet dafür aktive Recherche mit künstlerischer Forschung. ExpertInnen aus Neurologie, Psychologie, Kunst- und Bildwissenschaft sowie Philosophie und Soziologie werden Vorträge halten und Gesprächsrunden leiten; die ChoreographInnen Alice Chauchat  , Aimar Pérez Galí  , Volmir Cordeiro  sowie die Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Ayesha Hameed  schaffen hierzu einen performativen Rahmen, der die Diskussionen und Vorträge aufnimmt bzw. erweitert. Der interdisziplinäre Ansatz zielt in dieser konzentrierten Form darauf, zwischen dem künstlerischen und dem wissenschaftlichen Feld einen nachhaltigen Austausch zu fördern. Das Symposium beginnt allmorgendlich mit einer Shared Practices Session (siehe Programm). Bei diesen partizipativen Workshops wird mit dem Publikum eine physische Herangehensweise an die Themen des Tages erarbeitet.

 

Teilnahme kostenfrei, aber begrenzt

Konferenzsprache: deutsch/englisch

Anmeldung  bis 12. September 2018

 

Termine

21. -23. September 2018

Museum Folkwang  in Essen

Hier geht's zur Veranstaltung

 

Änderungen im Programm

21. September, 13:30h                     Thomas Fuchs 

21. September, 14:15h- 15:30h       Mittagspause

22. September, 12h                           Ayesha Hameed fällt aus, an ihrer Stelle

                                                              wird Anselm Franke , Haus der Kulturen der Welt  in Berlin,

                                                              vortragen:  ''The Limits of Empathy''