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Qualifizierungsprogramm weiterkommen!

© NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

weiterkommen! wird fortgesetzt

Das Qualifizierungsprogramm des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste wird nach dem erfolgreichen Start 2017 auch in diesem Jahr fortgesetzt.

Darum geht’s: weiterkommen! verschafft freischaffenden KünstlerInnen eine passgenaue Form der Weiterbildung. Das Programm bietet ExpertInnenwissen zu aktuell drängenden Themen und eröffnet Möglichkeiten zu Austausch und Vernetzung der AkteureInnen untereinander.

So geht’s 2018 weiter: Auch 2018 ergänzen sich bei weiterkommen! Einzelcoachings und öffentliche Veranstaltungen gegenseitig. Das Veranstaltungsprogramm bearbeitet neben Basisthemen folgende Schwerpunkte: Arbeitsethik, Kulturpolitik, Interkultur & Digitalisierung. Die Einzelcoachings wurden um neue FachexpertInnen erweitert, u.a. im Bereich Veranstaltungstechnik.

 

Das aktuelle weiterkommen!-Programm befindet sich hier 

 

Termine

16. November 2018, 12-18:30h

Workshop

Wozu Theater? – Vom Nutzen der Darstellenden Kunst für die Gesellschaft

Theater Dortmund

Hiltropwall 15 in Dortmund

Teilnahmegebühr 30€ / ermäßigt 15€

Anmeldung erforderlich

Workshop zum Verhältnis zwischen Kunst und Staat

Es geht in diesem Workshop nicht um die künstlerischen Motive, aus denen Darstellende Kunst entsteht, sondern um die Ansprüche, Erwartungen, Hoffnungen, mit denen Staat und Gesellschaft ihr begegnen. Welche sind das, wie werden sie legitimiert - und was bleibt KünstlerInnen zwischen Verweigerung und Kapitulation? Workshopleiter Peter Grabowski berichtet als ''der kulturpolitische reporter'' seit Jahren über Finanzierung und Strukturen der Kulturförderung auf allen staatlichen Ebenen. Er arbeitet vorwiegend für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sowie Fachmagazine. Regelmäßig moderiert er außerdem kulturpolitische Streitgespräche und Podiumsdiskussionen. Seminarleitung: Peter Grabowski

Zu Gast:

Dirk Baecker (Inhaber des Lehrstuhls für Kulturtheorie und Management an der Universität Witten/Herdecke; u.a. Autor von "Wozu Theater?", Verlag Theater der Zeit, 2013)

Lorenz Deutsch (Kulturausschuss im NRW Landtag, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion)

Peter Grabowski (der kulturpolitische Reporter )

Kay Voges (seit 2010 Intendant am Schauspiel Dortmund )

 

 

30. Oktober 2018, 17-21h

Workshop

What is love?

Lokal Harmonie

Harmoniestr. 41 in Duisburg

Teilnahmegebühr 20€/ ermäßigt 10€

Anmeldung erforderlich

Meine Wunschdomain  lädt zu lovely Networking und konstruktivem Austausch, Gemeinschaft, Wertschätzung und Begeisterung in der Freien Szene Das Team der Wunschdomain eröffnet in diesem Workshop Möglichkeiten des neidfreien und freudvollen Austausches unter KollegInnen. An diesem Abend werden wir uns selber wertschätzen (lernen) - und unsere Offenheit unseren KollegInnen gegenüber vergrößern. Durch gezielte Achtsamkeits- und Kommunikationstechniken lassen wir die Begeisterung zum vorherrschenden Gefühl des Abends werden. Dadurch entstehen nicht nur auf neuronaler Ebene in unseren Gehirnen, sondern auch in unserem künstlerischen Umfeld neue Netzwerke. Neben dem Ausprobieren von Techniken des aktiven Zuhörens werden wir uns hierfür gemeinsam an (Neu-)Definitionen des KünstlerInnenbegriffs wagen. Daraus abgeleitet überlegen wir, was der Begriff Freie Szene beinhalten kann, welche Art von Szene wir sind - und sein wollen. Die Referentinnen Ruth Schultz und Julia Nitschke sind das Performance-Duo Meine Wunschdomain. 2013 gründeten sie ihre Agentur für angewandte Performance-Kunst. Unter dem Motto Sharing is Caring verbreiten sie erfolgreiche und wunderbare künstlerische Strategien für den Alltagsgebrauch an ihr Publikum. Dafür greifen sie sowohl auf Strategien aus der eigenen Theater- und Performancearbeit zurück, featuren aber auch andere KünstlerInnen. In ihrer Arbeit stehen visionäre Vorstellungen von einer Zukunft im Fokus, die liebens- und lebenswert für alle sind - und der unbedingte Wunsch, FÜR etwas zu sein.

Referentinnen:

Ruth Schultz und Julia Nitschke (Meine Wunschdomain)

 

 

15. Oktober 2018, 11-14h

Workshop

Zahlen, Fakten und Förderkriterien

Workshop zur Erstellung von Kosten- und Finanzierungsplänen

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Deutsche Str. 10 in Dortmund

Teilnahmegeühr 10€/ LFDK-Mitglieder und Studierende kostenlos

Anmedung erforderlich

Was nützt das beste Projektkonzept, wenn die Umsetzung nicht finanziert werden kann? Der Kosten- und Finanzierungsplan ist daher fester Bestandteil jedes Antrags. Doch worauf sollte man bei der Aufstellung der Ausgaben und Einnahmen achten? Dieser Basis-Workshop hilft bei der Erstellung eines Kosten- und Finanzierungsplans und vermittelt nützliche Hinweise bei der Mittelverwendung von öffentlicher Förderung. Er zeigt zudem auf, wie während einer überschaubaren Produktion der Überblick über die Finanzen gewahrt werden kann. Eigene Kalkulationen und Fragen können dabei gerne mit- und eingebracht werden.

Leitung:

Julia Knies (NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste)

 

 

13. Oktober 2018, 12-22h

Workshop

Werkschaugespräche und Feedback-Methoden

Meierei (Folkwang Universität der Künste, Campus Werden )

Klemensborn 39 in Essen

Anmeldung erforderlich

Cheers for Fears vermittelt in diesem Workshop Feedbackmethoden für Studierende und bereits professionell arbeitende KünstlerInnen, die gern in künstlerischen Austausch mit verschiedenen Perspektiven treten möchten. Im Fokus sollen im Arbeitsprozess befindliche Arbeiten bzw. Arbeitsstände stehen.

Wie können wir fundamentale Kritik zulassen und dabei respektvoll, solidarisch und konstruktiv bleiben? Wie können wir eine kollektive Lern-Erfahrung und gemeinsames Denken herstellen? Die unterschiedlichen künstlerischen Backgrounds der Teilnehmenden werden genutzt um szenische, installative, literarische oder musikalische Einblicke jenseits von subjektiven Werturteilen produktiv zu diskutieren. Sie können mit oder ohne eine eigene künstlerische Arbeit teilnehmen.

Vorschläge für einen Beitrag senden Sie bitte mit Angaben zu den Beteiligten, der Dauer, den technischen Erfordernissen etc. an contact(at)cheersforfears.de  und gestaltet Sie so den Workshop mit!

ReferentInnen:

Sina-Marie Schneller

Jascha Sommer

 

 

1. Oktober 2018, 13-16h

Workshop

Wer? Was? Wann? Wo? ...und vor allem: Warum?

Theaterfabrik e.V.

Luisenstr. 120 in Düsseldorf

Teilnahmegebühr 15€/ kostenfrei

Anmeldung erforderlich

Wie aus einer guten Idee ein guter Antrag wird

Der Workshop vermittelt Grundlegendes zu inhaltlicher Gestaltung, Aufbau und Form von Projektförderanträgen am Beispiel des Antrages auf Zuwendung zur Projektförderung des Landesbüros. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf thematischen und methodischen Fragen zur Antragsgestaltung und richtet sich an KünstlerInnen, die in der laufenden Förderphase oder zukünftig eine konkrete künstlerische Idee umsetzen möchten. Fragen zum formellen Verfahren und zum Verwendungsrecht werden nur am Rande behandelt.

Workshopleitung:

Harald Redmer

Julian Pfahl

 

 

21. September 2018, 11-14h

Infoveranstaltung zur neuen Förderstruktur

Rottstr.5 Kunsthallen

Rottstr.5 in Bochum

Um Anmeldung wird gebeten

Das Landesbüro informiert über die Umstrukturierung der Förderlandschaft in NRW

 

 

12. September 2018, 13-17h

Podiumsdiskussion

Hybride Kunst, Journalismus und Kunst im Austausch über vorurteilsfreie Darstellungsformen

Harald-Koch-Haus der Auslandsgesellschaft.de

Steinstraße 48 in Dortmund

Um Anmeldung wird gebeten

Zahlreiche KünstlerInnen verschaffen den Themen Migration und Flucht durch ihre künstlerische Arbeit neue Formen von Öffentlichkeit. Bereits 2017 lud das Landesbüro KünstlerInnen ein, ihre Arbeiten vorzustellen und mit JournalistInnen zu diskutieren. Ein Jahr später setzen wir den Dialog fort und wechseln die Blickrichtung: Wir laden JournalistInnen ein, ihre Arbeit zu diskutieren und sich in den Austausch mit KünstlerInnen zu begeben. In einem Podiumsgespräch diskutieren verschiedene geladene MedienmacheInnen: Welche journalistischen Sichtweisen und Handlungsspielräume gibt es im Sprechen und Schreiben über Migration und Flucht? Vielfalt in Redaktionen, einschließende Berichterstattung, Vorgaben im Redaktionsalltag – welchen Herausforderungen begegnen JournalistInnen in der professionellen Berichterstattung über Kunst und Kultur im Zusammenhang mit Migration und Flucht? Im zweiten Teil folgt eine offene Diskussion. KünstlerInnen kommen mit den anwesenden JournalistInnen in den Austausch und sprechen auch über die Möglichkeiten einer stärkeren öffentlichen Repräsentation ihrer Arbeit. Eingeladen sind AkteurInnen der Projektförderung ''Interkulturelle Impulse'' und alle Interessierten.

Podiumsdiskussion mit:

Sarah Heppekausen (freie Theaterkritikerin, Nachtkritik)

Nathalie Memmer (Redaktionsmitglied Stadtspiegel Bochum/Journalistin)

Nermin Ismail (Deutsche Welle)

Tina Adomako (Neue deutsche Medienmacher)

Dorte Huneke-Nollmann (Herausgeberin ''Neu in Deutschland'')

Stefan Keim (freier Kulturjournalist)

Moderation:

René Aguigah (Abteilungsleiter ''Hintergrund Kultur und Politik'' bei Deutschlandfunk Kultur)

 

 

8. September 2018, 10-17h

Workshop

Kulturräte, Koalitionen, Netzwerke: KünstlerInnen brauchen eine Stimme

Gebäude neben dem Big-Tipi

Lindenhorster Str. 6 in Dortmund

Um Anmeldung wir gebeten

''Demokratie ist keine Zuschauerveranstaltung'' – dieser Leitspruch der Initiative Offene Gesellschaft benennt den Kern unseres Gemeinwesens: Wer sich und seine Interessen beachtet sehen will, muss für die eigene Wahrnehmung sorgen und um Wertschätzung werben. Je mehr Leute für eine Sache eintreten, desto größer wird ihr Einfluss. KünstlerInnen fällt das naturgemäß schwer: Sie verstehen sich von jeher als Individualisten, deren Einzigartigkeit oft konstitutiv für Person und Werk ist. Doch in immer mehr Städten versuchen mittlerweile VertreterInnen aller Kunstsparten, gemeinsame Interessen zu formulieren und öffentlich zu artikulieren. Wie funktioniert das und was bringt es? Der Workshop beschäftigt sich mit Zielen und Handlungsfeldern der Selbstorganisation von KünstlerInnen. Die Teilnehmer erarbeiten gemeinsam Ideen und Konzepte zu Themen wie ''Agenda der Künste'', ''Mobilisierung der Akteure'', ''Externe Kommunikation'' oder ''Mit Politik und Verwaltung reden''. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Fragen ''Wie organisieren wir uns?'' und ''Wie werden wir sichtbar(er)?''. Workshopleiter Peter Grabowski berichtet als ''der kulturpolitische Reporter'' seit Jahren über Finanzierung und Strukturen der Kulturförderung auf allen staatlichen Ebenen. Er arbeitet vorwiegend für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk sowie Fachmagazine. Regelmäßig moderiert er außerdem kulturpolitische Streitgespräche und Podiumsdiskussionen.

Workshop-Leitung:

Peter Grabowski

Gast:

Adil Laraki (Landesvorsitzender der Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger)

 

 

5. Juli 2018, 10-17h

Workshop

Aktuelle Taktiken des Netzaktivismus

PACT Zollverein

Bullmannaue 20a in Essen

Anmeldung erforderlich

#Black Lives Matter und #Metoo sind zwei Beispiele, wie digitale Öffentlichkeiten genutzt werden können, um auf gesellschaftspolitische Probleme von Diskriminierung und Ungleichheit hinzuweisen. Oftmals kommt es hierbei zu Verschränkungen von physischen und digitalen Räumen: Protestierende Körper formieren sich im urbanen Raum, die Bilder der Aktion zirkulieren in sozialen Netzwerken um die Welt und erzeugen Aufmerksamkeit für das geteilte Anliegen. Doch gleichzeitig formieren sich "auf der anderen Seite" des politischen Spektrums ebenfalls neue, krautwüchsige, anarchisch-libertäre und aggressive Subkulturen im Netz wie bspw. Alt-Right in den USA und Identitäre in Europa.

Der Workshop möchte versuchen zu verstehen, welche Rolle die Strategie der Grenzüberschreitung heute spielt, wie die Künste auf diese Entwicklungen reagieren, worin die Kraft der aktuellen Bewegungen im Netz besteht – und wo ihre Grenzen liegen könnten. Verschiedene künstlerische Aktionsformen haben in den letzten Jahren versucht, sich ähnlicher Strategien zu bedienen.

Mit Hans Bernhard konnte eine außergewöhnliche Workshopleitung gewonnen werden. Seit diesem Jahr ist er zusammen mit lizvlx als UBERMORGEN das ProfessorInnen-Team für Netze an der Kunsthochschule für Medien Köln. Die beiden forschen und arbeiten z.Zt. unter anderem im Bereich Binary Primitivism und interessieren sich für die Alt-Right-Bewegung und verwandte, rechte Netzkulturen global.

UBERMORGEN:

lizvlx und Hans Bernhard  sind zwei KünstlerInnen, die mit Installation, Video, Code und Performance arbeiten. Ihre frühen Arbeiten wurden als Media Hacking und Online Performances bezeichnet. Im Jahr 2000 wurde die Strategie hinter der Wahlstimmenverkaufsplattform Vote-Auction von der Libération als un plan machiavélique beschrieben. 2005 benannte die NZZ das Projekt Google Will Eat Itself als sachliche und perverse Konzeptkunst.

Workshopleitung:

UBERMORGEN

Input:

Fabian Saavedra-Lara, medienwerk.nrw