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pics or didn't happen

© Nico Jarmuth

Ob Höhlenmalereien, Kinderzeichnungen, Historiengemälde, Selfies oder Graffiti: Bilder werden gemacht, um etwas zu zeigen. In vergangenen Zeiten behaupteten Künstler das Monopol auf das Bildermachen. Heute werden Bilder nicht nur von Künstlerinnen und Künstlern hergestellt: Gestalter, PR-Agenturen, Pressefotografen stellen Bilder für den täglichen kommerziellen Gebrauch her, Handys ermöglichen schließlich jedem jederzeit und an jedem Ort, Bilder zu machen. Künstlerinnen und Künstler haben dieses Monopol schon lange verloren. Das Projekt "pics or didn't happen" widmet sich deshalb der Frage, was es heute bedeutet, Künstler zu sein und zu malen. Obwohl dabei „Bildermachen“ interdisziplinär in Bezug auf alle visuellen Künste verstanden wird, geht es hier um die mit traditionellste Form des Bildermachens: Malerei und Zeichnung. Was heißt es unter heutigen Bedingungen, in den Staaten der Ersten Welt zu sagen: Ich mache Bilder? Was sind die Erwartungen an jemanden, den man Künstler nennt? Woher kommen diese Erwartungen? Welche gesellschaftliche Rolle spielen Künstlerinnen und Künstler heute, in einer demokratischen Gesellschaft, zwischen digitaler Bildpraxis, Pressefotografie, Kunstmarkt und Kunstpädagogik, und welche könnten sie noch spielen?

Diese Fragen möchte der angehende Bildende Künstler Nico Jarmuth aus seiner eigenen Perspektive vom Standort Dortmund aus klären. Am Ende des Projekts stehen eine malerische und eine schriftliche Forschungsarbeit, die Ende Februar 2018 in einem Katalog präsentiert werden.

Text: Nico Jarmuth

 

Nico Jarmuth  wohnt und arbeitet in Dortmund und ist Mitglied des Salon-Atelier

Hier gibt es Eindrücke seiner Arbeit auf Instagram

 

Termin

10. Februar 2018, 19h

Präsentation und Vorstellung des Katalogs

im Salon-Atelier, Adlerstr. 66 Dortmund

Flyer siehe unten