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Erstes Oberhausener Arbeitslosen-Ballett

© Thomas Lehmen

The ''First Oberhausen Unemployed Ballet'' is an uncompromising interleaving of art and society. Objective artistic ability is replaced with transparently communicated own criteria.

The focus of the production by choreograph Thomas Lehmen  lies in interacting with people in Oberhausen and involving them in the project. The group makes personal matters and matters specific to Oberhausen the subject of discussion. People’s diversity and their pluralistic themes flow unfiltered into the production. They draft artistic alternatives and establish relationships between people; anyone can take part. The objective is to let people act as people who take action, who influence their own lives and their lives together as a community and actively shape them. For the real (life) circumstances of the ballet dancers, artistic alternatives are drafted in the creative process that become reality – at least in moments of artistic representation.

The First Oberhausen Unemployed Ballet is part of the project ''Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!'' , which already in 2017 and 2018 successfully realised the model of paid art work in Oberhausen from an artistic and organisational aspect. The thematisation and practice of paid artwork of people in Oberhausen for people in Oberhausen is an alternative future model for the existing systems in the German Social Code. The objective is the at least equivalent recognition of artistic work as full-value work in society. Through the joint artistic debate with the population of Oberhausen Thomas Lehmen stimulates an art discourse that is, as it were, a social discourse as well.

 

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Das ''erste Oberhausener Arbeitslosen-Ballett'' ist die kompromisslose Verschränkung von Kunst und Gesellschaft. Objektives künstlerisches Können wird durch transparent kommunizierte Eigenkriterien ersetzt. Angewendet werden dazu keine standarisierten künstlerischen Verfahren, sondern speziell entwickelte künstlerische Methoden, die auch nur auf die jeweiligen zu lösenden Aufgaben, die sich die Beteiligten selbst stellen, angewandt werden können.  

Der Schwerpunkt der Produktion von Choreograph Thomas Lehmen  liegt darauf mit Menschen in Oberhausen in Interaktion zu treten und diese in das Projekt zu involvieren. Die Gruppe thematisiert persönliche und für Oberhausen spezifische Angelegenheiten. So fließt die Mannigfaltigkeit der Menschen und deren pluralistische Themen ungefiltert in die Produktion ein. Sie entwerfen künstlerische Alternativen und stellen Beziehungen zwischen Menschen her; jedeR darf partizipieren.

Ziel ist es, Menschen als handelnde Menschen agieren zu lassen, die Einfluss auf ihr eigenes Leben und ihr Zusammenleben nehmen und dieses aktiv gestalten. Für die realen (Lebens-)Umstände der BalletttänzerInnen werden im Schaffensprozess künstlerische Alternativen entworfen, die - zumindest in Momenten der künstlerischen Darstellung - zur Realität werden. Zudem steht die Art der Darstellung in Bezug zu den Spiel-Orten und ihrer Nutzung durch Menschen. Die traditionelle Bühne ist nur ein Format unter mehreren, ebenso werden Privatwohnungen und Orte der Stadt genutzt.

Das Erste Oberhausener Arbeitslosen-Ballett ist Bestandteil des Projektes ''Brauchse Jobb? Wir machen Kunst! '' , welches schon 2017 und 2018 in künstlerischer und in organisatorischer Hinsicht erfolgreich das Modell der bezahlten Kunst-Arbeit in Oberhausen umgesetzt hat. Die Thematisierung und Praxis der bezahlten Kunstarbeit von Menschen in Oberhausen für Menschen in Oberhausen ist ein alternatives Zukunftsmodell für die bestehenden Systeme des Sozialgesetzbuches. Das Ziel ist die zumindest gleichwertige Anerkennung der künstlerischen Arbeit, als vollwertige Arbeit in der Gesellschaft. Durch die gemeinsame künstlerische Auseinandersetzung mit der Bevölkerung Oberhausens regt Thomas Lehmen  einen Kunstdiskurs an, der gleichsam auch ein gesellschaftlicher ist.

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Termine

 

02. März, 16h

Abschlusstanz

Bewegungshalle des Druckluft Oberhausen

Am Förderturm 27, 46049 Oberhausen