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Studie: Vertrauen in klassische Medien steigt

Wie hat sich die Debatte um Fake News auf das Medienvertrauen der Bundesbürger ausgewirkt? Und wie wird der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wahrgenommen, nachdem er in der Schweiz in Frage gestellt wurde? Deutlich besser als vielleicht anzunehmen wäre, belegen jetzt verschiedene Studien.

Die ARD hat zu diesem Thema aktuelle Studien zusammengetragen, das Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hat das Phänomen zudem in einer Langzeitstudie erforscht.

Demnach ist das Vertrauen in die Medien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, aber auch in das Privatfernsehen von 2016 auf 2017 gestiegen, das in die Tagespresse stabil. So vertrauen etwa 72% dem öffentlichen Fernsehen, 66% der Tagespresse. Deutlich eingebüßt hat das Vertrauen gegenüber dem Internet, und zwar um 14 Prozentpunkte von 24 auf 10%. 74% der Befragten bezeichnen Fake News als echte Gefahr für die Gesellschaft, 69% sprechen sich dafür aus, dass der Staat diese mit Gesetzen bekämpfen soll. Das persönliche Empfinden von Geschehnissen weicht dennoch bei einem Drittel der Befragten von der Mediendarstellung ab.

Die ARD unterstreicht die hohe Relevanz des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks für die Meinungsbildung in Deutschland: 60% der Deutschen griffen täglich hierauf zurück, um sich über das aktuelle Geschehen zu informieren.

 

Langzeitstudie (Institut für Publizistik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Aktuellen Studien (Zusammenfassung ARD)

 

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