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Germany @ SXSW 2019 – Innovation und kreativer Austausch

Die South by Southwest (SXSW) ist die weltgrößte Convention für Interactive, Music, Games und Film. Auch in diesem Jahr streben wieder zahlreiche Kreative aus über 50 Ländern nach Austin/Texas, um auf diversen Festivals, Konferenzen und Fachausstellungen aktuelle Trends und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu debattieren.

Symbolbild der South by Southwest Convention
© Cal Holman

70.000 FachbesucherInnen, 2.000 Bands sowie Start-Ups und GründerInnen aus London, Amsterdam, Los Angeles, Peking oder Montreal machen die SXSW zum einem der weltweit bedeutendsten Handels- und Austauschplätze für KünstlerInnen und Kreative.

Mit der Gemeinschaftspräsentation Germany at SXSW: Wunderbar, German Haus & German Pavilion zeigt sich die deutsche Kreativbranche zum siebten Mal auf der Convention. Sie bietet KünstlerInnen, Start-Ups, InvestorInnen und wichtigen Wirtschaftsstandorten – wie Hamburg oder München – den Raum, sich zu präsentieren, und die kreative Atmosphäre, aktuelle Trends der Digitalszene und der Kreativwirtschaft zu diskutieren. Dass diese Angebote gerne genutzt werden, zeigt sich auch an dem großen Teilnehmerinteresse: Mit rund 1.300 Mitgereisten stellt Deutschland die zweitgrößte ausländische Delegation auf der SXSW. 80 davon sind Vertreter aus der Politik sowie der Tech-, Kreativ- und Musikwirtschaft Nordrhein-Westfalens: Beispielsweise das Animationsstudio LavaLabs oder der VR-Gaming-Treffpunkt Holocafé aus Düsseldorf oder Quizblix aus Köln, die individuelle Weiterbildung von Mitarbeitern mit Gamification verbinden. Das Programm der Präsentation wird von der Initiative Musik geplant und u.a. durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt.

Zur SXSW wird Austin mit über 100 venues zur größten Bühne der Welt.

Musik präsentieren, Musik entwickeln, Musik exportieren

Ein Hauptfokus liegt – der Gründungsidee der SXSW entsprechend – auf der künstlerischen  Entwicklung sowie der Professionalisierung der globalen Musikszene. Die SXSW bietet mit ihren  vielbeachteten Showcases gerade auch ausländischen Künstlern eine gute Möglichkeit sich auf dem amerikanischen Markt zu platzieren. Ein Publikum von 160.000 Musikbegeisterten überschwemmt zu  den allabendlich stattfindenden Auftritten die Clubs und über 100 Bühnen des Music Festivals.

Dementsprechend gestaltet sich auch das Programm des German Music Day und der German Music Night am 13. März 2019: „Im Rahmen des weltgrößten Showcase Festivals treten 23 aufstrebende wie einzigartige KünstlerInnen und Bands aus Deutschland auf. Ein besonderes Highlight ist unser  WUNDERBAR MUSIC DAY mit Showcases von Jazzrausch Bigband, Suzan Köcher, Gurr und Leoniden im Musikclub SEVEN GRAND”, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Initiative Musik, Prof. Dieter Gorny. „Dazu präsentiert die Initiative Musik im Anschluss erstmals eine lange Konzertnacht mit 11 weiteren Bands im offiziellen SXSW Music Programm.“ Doch auch unabhängig von diesen Highlights, beschließen die mitgereisten Künstler beinahe jeden Abend unter dem Titel Wunderbar das Programm des German Haus und des German Pavilion.

Die notwendigen Strukturen und auch EU-weite gemeinsame Strategien werden in Diskussionsrunden und Vorträgen wie „The Future of Music Exports“ oder auch „How Can Government Help Creatives?“ debattiert, die unter anderem von der Delegation der EU in den USA veranstaltet werden.

Interdisziplinärer Austausch und Netzwerkarbeit

Auf zahlreichen Panels, in Workshops und Networking Events beschäftigen sich interessierte FachbesucherInnen des German Haus an Thementagen mit dem digitalen Wandel und aktuellen Trends der Kreativwirtschaft. Bestandteil des diesjährigen Oberthemas „Innovation“ sind beispielsweise: Smart Cities & Urban Mobility, Ethics of Technology, New Industries & New Media oder Creative Technology. Zwei weitere Programm-Highlights zeigen den hohen Stellenwert, den die SXSW in Politik und Wirtschaft mittlerweile einnimmt: Die Lufthansa FlyingLab Konferenz und das von der ZEIT-Tochter CONVENT veranstaltete Format zum Thema Plattform-Ökonomie, an dem auch Dorothee Bär, die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung im Bundeskanzleramt teilnimmt.

Dorothee Bär, Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung

Die dritte wichtige Säule des Präsentationskonzepts der Initiative Musik ist der German Pavilion, dessen Ausstellungssequenzen mit „Best of Germany“ überschrieben sind: Sie sind Eigenwerbung, internationaler Austausch und Standortbestimmung auf einmal. Auf einer Fläche von 150 qm präsentieren sich deutsche Firmen auf der Trade Show zu Themen wie New Mobility & Smart Cities, New Work, Internationalization, Wellbeing & Social Impact oder New Technologies den FachbesucherInnen.

Das komplette Programm der deutschen Präsentation auf der South by Southwest 2019 findet sich hier.