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Europe Calling: EU-Förderworkshop in Bochum

Welche europäischen Fördermöglichkeiten für den Kultur- und Kreativsektor gibt es und wie geht man bei der Planung und Antragstellung eines EU-Projektes vor?

 

Workshop: EU-Förderung
© frei nach Creative Commons

 

Europäische Förderprogramme bieten nicht nur große Chancen für die Realisierung künstlerischer und kreativer Projekte im europäischen Kontext, sondern fördern auch den langfristigen Austausch und Aufbau interdisziplinärer europäischer Netzwerke. Gleichzeitig lassen sich viele AkteurInnen vom Antragsprozess und der Vielfalt europäischer Förderprogramme abschrecken und Chancen so ungenutzt verstreichen. Dem will ecce entgegenwirken und informiert in regelmäßigen Workshops über Förderprogramme für den Kultur- und Kreativsektor.

 

Zuletzt luden wir hierzu am 22. Mai in die Goldkante in Bochum. Insgesamt kamen dabei 30 TeilnehmerInnen aus verschiedenen Bereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen, um sich über europäische Förderprogramme zu informieren, zu vernetzen und Projektideen mit den Förderrichtlinien abzugleichen. Auf dem Programm stand zunächst ein Einblick in die Funktionsweise und die Strukturen europäischer Programme der Förderperiode 2014 -2020, insbesondere Horizon 2020, Creative Europe und Erasmus+.  Anschließend stellten sich zwei bereits geförderte Projekte aus dem Ruhrgebiet vor und berichteten von der Antragstellung, praktischen Umsetzung, Hürden und Chancen europäischer Projektarbeit. Darauf aufbauend, wurden Tipps und Tricks für die Antragstellung, ProjektpartnerInnensuche und Durchführung europäischer Projekte zusammengefasst und mit den Anwesenden diskutiert. Inhaltlich unterstützt wurde der Workshop auch vom Creative Europe Desk Kultur, der vertreten war und konkrete Fragen zum für die Kreativwirtschaft relevantesten Programm Creative Europe direkt beantworten konnte. 

 

Dokumentation und nächste Veranstaltungen 

Für alle, die es dieses Mal nicht geschafft haben, gibt es die Dokumentation des Workshops mit allen relevanten Informationen, Links und aktuellen Calls zum Download


Der nächste Workshop findet im September/Oktober 2019 statt. Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an, um über diese und andere Veranstaltungen auf dem Laufenden zu bleiben! 

 

Best-Practice-Beispiele, die vorgestellt wurden

 

„Sounds of Changes – Make history heard“ ...

 

... ist ein Creative-Europe-Projekt mit Beteiligung des LWL-Industriemuseums – Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur.

Sechs Museen aus Schweden, Polen, Slowenien, Finnland und Schweden erstellen ein frei nutzbares Soundarchiv, das den technischen Wandel von 1800 bis heute akustisch dokumentiert und der Geschichtsschreibung somit eine neue Erfahrungsebene hinzufügt.

Best-Practice: Sound of Change
© Projektfabrik

Das Erasmus+-Projekt „JobAct ®“...

 

... ist eine erfolgreiche Maßnahme zur Reintregrierung von langzeitarbeitslosen Jugendlichen mit theaterpädagogischen Methoden. Die Projektfabrik Witten berichtet darüber, wie das Projekt im Rahmen europäischer Partnerschaften verstetigt werden konnte.