ecce - european centre for creative economy

Pressekonferenz zur C'n'B

Die Kultur- und Kreativwirtschaft Europas befindet sich im Umbruch: Die zum zweiten Mal in Köln stattfindende Creativity & Business Convention – kurz C’n’B – (Koelnmesse, Staatenhaus, 22. – 24. Juni 2011) sollte dabei künftig eine zentrale Rolle spielen um das Land NRW und seine 237.000 Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft als attraktiven Standort in Europa nachhaltig zu positionieren.

Foto: Tobias Vollmer

Risiko & Chance für NRW in einem europäischen Wettbewerb der Kreativwirtschaft

Dienstag, 14. Juni 2011

Auf der Pressekonferenz der C'n'B äußerten sich Dieter Gorny und  Bernd Fesel über die Chancen, die die C'n'B der Kreativwirtschaft in NRW bietet.

NRW kann mit Hilfe einer erfolgreichen C’n’B Wachstumspotentiale erschließen und sich im europäischen Wettbewerb weiter etablieren.

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zur C’n’B untermauerte das european centre for creative economy – kurz ecce – einmal mehr die Chancen, die sich mit dieser Kongressmesse eröffnen und verdeutlichte die Notwendigkeit dieses Branchentreffs für eine Weiterentwicklung der Kreativwirtschaft auf europäischer Ebene.

Die Kreativwirtschaft ist im Umbruch - Risiko und Chance liegen nah beieinander. Social Media und Digitalisierung schaffen einen Paradigmenwechsel, der paneuropäisch zu einer neuen Wettbewerbssituation in der Kreativwirtschaft,  auch in NRW führt.

Zugleich sind aber dadurch auch neue Wachstumschancen entstanden – sowohl in der Architektur, der Games-Industrie, dem Film wie im Design und der Werbung. In die App-Wirtschaft einzusteigen bedarf beispielsweise so gut wie keiner Vorinvestitionen und kann binnen weniger Monate ein Milliarden-Publikum erreichen – wie das Beispiel „Angry Birds“ aus Tallinn zeigt.

Doch der rasante Einstieg für alle schafft erheblichen Konkurrenzdruck – Märkte und Innovationen können so schnell verschwinden wie sie kommen.

Rund 4,9 Mio. Erwerbstätige in Europa, davon rund 237.000 in NRW, sind betroffen und können dadurch ihre Jobs verlieren – oder ausbauen. Fast in jeder Stadt ist das ein bedeutender Wirtschaftsfaktor geworden, den zu  vernachlässigen sich keine Wirtschafts- oder Kulturförderung leisten kann. Europa braucht daher einen jährlichen Treffpunkt für die Innovationen und Innovatoren der Kultur- und Kreativwirtschaft, auf dem die Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft der Kreativwirtschaft präsentiert werden. Hier im Gespräch der Innovationsführer entsteht die Zukunft der Kreativwirtschaft – dabei kommt es immer mehr zu branchenübergreifenden, transmedialen Geschäftsmodellen, die z.B. Games, Film, Dramaturgie und Design oder Architektur und Materialtechnik verbinden.

Dieter Gorny (Direktor ecce) freut sich auf den Branchentreff und auf viele impulsgebende Gespräche: „Für NRW ist die C’n’B als Treffpunkt europäischer Innovatoren ein Geschenk des Himmels. Dies fördert Kreativunternehmer vor Ort, doch auch das Image von NRW im europäischen Wettbewerb. NRW hat seit Jahren keine Messe- oder Kongressinnovation in der Kreativwirtschaft vorzuweisen. Wird  NRW im Jahr 2015 15.000 Arbeitsplätze in der Kreativwirtschaft mehr haben – oder nicht? Wenn sich die C’n’B in NRW in den nächsten Jahren etablieren kann, stehen die Chancen dafür wesentlich besser.“

Auf der C’n’B präsentieren sich u.a. ecce (european centre for creative economy), die Wirtschaftsförderung metropoleruhr sowie das European Creative Business Network, die Creative Factory Rotterdam u.v.m. Dies bietet eine Gelegenheit in über 10 Staaten Europas die Fühler auszustrecken und Kontakt direkt mit Kreativunternehmern oder Co-working- bzw. KreativResidenzen im Ausland zu erhalten.

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