ecce - european centre for creative economy

ecce diskutiert N.a.t.u.r.

Grüne Wochen in Bochum: Immer mehr Städte beschäftigen sich mit der Vereinbarung von Urbanisierung und Ökologie. Im Zentrum der dritten Ausgabe des n.a.t.u.r. Festivals steht vom 8. bis 19. Mai die Frage „Wie wollen wir leben?“. ecce ist in diesem Jahr Kooperationspartner von n.a.t.u.r. und Mit-Gastgeber einer Podiumsdiskussion zum Thema Kreativwirtschaft und Klima im Rahmen des Forschungsprojektes „Spillover-Effekte im Ruhrgebiet“. Foto: © Max Florian Kühlem

Ideen für die Zukunft des Ruhrgebiets

Kreativ-Szene diskutiert auf dem Festival n.a.t.u.r

Dortmund/Bochum, 10. Mai 2013 „Erfindet! Die Zukunftsmacher des Ruhrgebiets“, heißt es am Montag, den 13. Mai um 18 Uhr in der Bochumer Rotunde beim 12-tägigen n.a.t.u.r.-Festival.

Im Rahmen einer Publikumsdiskussion untersucht und moderiert der Forscher Dr. Bastian Lange, von Multiplicities, einem unabhängigen Forschungs- und Beratungsbüro die Frage: Wie sind im Ruhrgebiet die Herausforderungen Klimawandel, Energiesparen und Ressourceneffizienz zu bewältigen? Wie sind soziale und technologische Innovationen zusammenzuführen und was leisten Trend-Macher aus der Kreativwirtschaft dabei? Auf dem Podium sitzen unter anderem Rolf Meinecke vom Verein „Die Urbanisten“ in Dortmund, die mit Menschen vor Ort gemeinsam urbane Lebensräume neu gestalten, Svenja Noltemeyer vom Büro für Möglichkeitsräume und Vertreterin des freien Netzwerk X, Dr. Ingo Franke vom Arbeitskreis Naturschutz, Vera Dwors von der UNESCO ausgezeichneten Initiative „Metropole machen“ - das Projekt wurde im Rahmen der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” ausgezeichnet, ebenso wie das Beteiligungsprojekt „sevengardens“, das Färbergärten-Projekt für das Anja Bardey auf dem Podium sitzt. Weitere streitbare Geister sind: Nadin Deventer vom Festival n.a.t.u.r., das in letzter Minute dank der Kreativ.Quartiere-Förderung des Landes NRW in Kooperation mit dem european centre for creative economy (ecce), der Wirtschaftsförderung metropoleruhr ( wmr ), sowie dem Engagement der Stadt Bochum noch durchgeführt werden konnte, sowie Jürgen Fischer, ehemaliger Programmkoordinator der Kulturhauptstadt RUHR.2010, der sich um die Nachhaltigkeit von RUHR.2010 kümmert und Projektleiter der Klimaschutz-Expo NRW RUHR 2014 – 2022 beim Regionalverband Ruhr ist. 

Anlass der Diskussion ist das neue, von "unten” kommende Engagement vieler kleiner Initiativen, die im Rahmen von lokalen Bewegungen im Ruhrgebiet, energieeffiziente Mobilitätsformen erproben, wie ebenso ressourceneffizientes Bauen und nachhaltige Produktion. Die Akteure teilen Gemeingüter, setzten auf Kollaboration und erfinden Produktionsstrukturen und -bedingungen neu. Sie wollen unter Beweis stellen, dass soziale, aber kulturelle Innovation eine wichtige Alternative zu Technologie-basierten Strategien für die Bewältigung globaler Herausforderungen in der Zukunft sein kann. Die öffentliche Diskussion ist im Bochumer Kreativ.Quartier in der Rotunde, Alter Bochumer Hauptbahnhof, Konrad-Adenauer-Platz 3 in Bochum.

Die Erkenntnisse der Diskussion fließen ein in eine vom Land NRW finanzierte Forschungsstudie unter der Fragestellung: Wie übertragen sich Wirkungen aus Kultur und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet in andere Gesellschaftsbereiche? Dr. Bastian Lange führt die Studie im Auftrag von ecce durch. Die seit Januar 2013 laufende Recherche und Studie über das Ruhrgebiet ist eine Vorbereitung für das Forum d„Avignon Ruhr im Juni 2013 auf Zollverein, eine Konferenz mit Teilnehmern aus mehr als 15 EU-Staaten zur Europäischen Förderung just solcher Initiativen wie im Ruhrgebiet. Die EU sieht in diesen sogenannten Übertragungs- bzw. Spillover-Projekten Potential für Stadt- und Wirtschaftsentwicklung, das sie ab 2014 stärken möchte. Bastian Lange befasst sich mit sozioökonomischen Transformationsprozessen des kreativen Wissenszeitalters und macht sie für Politik, Wirtschaft und kreative Szenen transparent. Er ist Autor verschiedener Publikationen, wie unter anderem „Innovationsökologien“. Ein Teil der Untersuchungsergebnisse wird auf dem zweiten Forum d´Avignon Ruhr Ende Juni einem europäischen Fachpublikum vorgestellt.

Open Space "KLIMA" bei n.a.t.u.r.

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