ecce - european centre for creative economy

Minister Duin zu Besuch in den Kreativ.Quartieren

Am 22.02.2013 besuchte Wirtschaftsminister Garrelt Duin das european centre for creative economy (ecce) in Dortmund und informierte sich über den Stand der Kultur-und Kreativwirtschaft Ruhr am Beispiel des Projekts Kreativ.Quartiere Ruhr. Im Anschluss daran besuchte Minister Duin die Quartiere in Dortmund, Herten und Essen und führte einen Dialog mit AkteurInnen der regionalen Kreativszene.

Strukturwandel braucht kreativität

Welchen Stellenwert die Kultur- und Kreativwirtschaft der Metropolregion Ruhr in Nordrhein-Westfalen hat und welche Entwicklungsperspektiven sie im Rahmen der Nachhaltigkeit Kulturmetropole Ruhr eröffnet, diskutierte Wirtschaftsminister Garrelt Duin am 22.2. mit städtischen Vertretern, Kulturschaffenden und Kreativunternehmen des Ruhrgebiets.
Mit 50.000 Unternehmen und Selbständigen, 315.000 Erwerbstätigen und einem Umsatz von 35,8 Mrd. Euro (2011) entwickelt sich Kultur- und Kreativwirtschaft immer mehr zu einem volkswirtschaftlich relevanten Faktor für Nordrhein-Westfalen – zu diesem Schluss kommt das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW im „Kreativ-Report NRW“ von 2012 und bezieht sich hierbei vor allem auf große Unternehmen der Kreativwirtschaft. Wie Kreativwirtschaft abseits der Big Player im Stadtraum wirksam sein kann und damit wirtschaftliche wie auch die Lebensqualität betreffende Mehrwerte anstoßen kann, zeigt das Projekt Kreativ.Quartiere Ruhr, das ecce seit 2012 mit der Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) weiterentwickelt.
Ziel des Projekts ist es, in einem integrativen Prozess die Nutzung von Stadträumen unter Berücksichtigung ihres kreativen Potenzials neu zu denken. Im Mittelpunkt stehen dabei individuell bereits vorhandene Merkmale und Strukturen aus der kreativen Szene oder des Quartiers, die in einem Bottom-Up-Verfahren unter Berücksichtigung einer Wertschöpfung aus Kultur, Wirtschaft und Stadt nachhaltig weiterentwickelt werden. 2012 konnten durch das Programm Kreativ.Quartiere neun Projekte in sieben Ruhrgebietsstädten gefördert werden.

„Die Kreativ.Quartiere zeigen beispielhaft das Potenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft Ruhr“, so ecce-Geschäftsführer Prof. Dieter Gorny. „Initiativen wie das Atelierhaus Schützenbahn in Essen sind eigeninitiativ und unternehmerisch aktiv, tragen zur kulturellen Entwicklung ihres Viertels bei und betreiben so nebenher ein gutes Stück Stadtentwicklung.“

Minister Duin konnte sich sowohl im Rahmen seiner Reise durch die Kreativ.Quartiere, welche vom Dortmunder Unionviertel über die Hertener Ewaldstraße bis zur Nördlichen Innenstadt Essen führte als auch im Rahmen eines abschließenden Gesprächs mit Kreativunternehmern aus NRW einen Eindruck vom Status der kreativen Szene im Ruhrgebiet machen. Das Fazit des Ministers: "In den Kreativ.Quartieren wie auch in der Kultur- und Kreativwirtschaft Ruhr steckt großes Potenzial. Wir wollen diese Stärken nutzen, um die wirtschaftliche Entwicklung voranzubringen und die Standortvorteile der Städte in der Region hervorzuheben."

 

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Fotos (c) Boris Alexander Knop