ecce - european centre for creative economy

2. FOrum d'Avignon RUHR

Perspektiven oder Wunschdenken in Zeiten von Haushalts- und Wirtschaftskrisen in Europa? Die Deutsch-Französische Ideenschmiedein Kooperation mit dem Forum d'Avignon diskutiert Politikstrategien und Kulturprojekte und trifft sich zum zweiten Mal am 27. und 28. Juni 2013 auf PACT Zollverein, Essen.

Kultur ist der Schlüssel!

Dortmund, 07. Mai 2013

Das Forum d’Avignon Ruhr heißt hochkarätige VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie Kultur und Kreativwirtschaft willkommen, um die von der Europäischen Kommission 2012 vorgeschlagene Rolle der Kultur und Kreativwirtschaft in der Zukunftsgestaltung und damit auch in der aktuellen Krisenbewältigung Europas zu diskutieren.
Diese sogenannte Spillover-Strategie setzt auf Übertragungseffekte von Kultur, aber auch freier Strukturen aus Kreativwirtschaft in immer mehr Bereiche der Gesellschaft –nicht nur in Stadtentwicklung, sondern auch in Bereiche wie Klima, Interkultur und wirtschaftliche Innovationen.

Europäische Politik für lokale Lösungen

Das Forum d´Avignon Ruhr knüpft an die Kulturhauptstadt RUHR.2010 an und sucht für deren Motto „Wandel durch Kultur“ neue zeitgemäße und vor allem konkrete lokale Antworten –unter den heutigen gesellschaftlichen Bedingungen der Finanz- und Wirtschaftskrisen. Dabei spielen die Europäischen Agenda 2020 und die 2012 veröffentlichte Spillover-Strategie eine herausgehobene Rolle, denn sie wird unter anderem Mittel für Städte und Regionen zurVerfügung stellen, die auch in Deutschland vermehrt mit Haushaltskrise und Spardiktat konfrontiert sind und die Investitionsspielräume enger werden. Aber sind Investitionen in die sogenannten Spillover-Effekte – im Ruhrgebiet und anderswo – tatsächlich ein konkreter Beitrag für eine bessere Zukunft?

Tradition: Ruhr und Europa

r die Zukunft des Ruhrgebiets sind diese Europäischen Potenziale von besonderer Bedeutung – nicht nur wegen der Kulturhauptstadt RUHR.2010, nicht nur weil die Ruhr-Bevölkerung durch ihre Zuwanderungsgeschichte eine Region europäischer Kulturen ist, sondern auch schlicht wegen der zentralen Lage des Ruhrgebiets in Europa. „Ruhr kann und sollte nicht ohne Europa: Das gilt sowohl für führende Wirtschaftsbranchen im Ruhrgebiet als auch für die Kulturmetropole, die wir weiter ausbauen wollen“, sagt Prof. Dieter Gorny, Geschäftsführer des in Dortmund ansässigen european centre for creative economy.

Forschungsprojekt „Spillover-Effekte im Ruhrgebiet“

Wie schon 2012 zum ersten Forum d’Avignon Ruhr setzt die Ideenschmiede auf die Erhebung von Fakten durch unabhängige Forschung. Für das zweite Forum d‘Avignon Ruhr erhebt das Forschungsprojekt "Spillover-Effekte im Ruhrgebiet" seit Januar 2013, welche Projekte im Ruhrgebiet Übertragungseffekte in den Bereichen Wirtschaft/Neue Arbeit, Stadtentwicklung, Klima/Energie sowie Interkultur entfalten. Es wurden in diesen Zusammenhang schon mehr als 100 Projekte erfasst.

Hochkarätige Experten in Debatten über Politik und Praxis von Spillover-Effekten

Hochrangige Vertreter aus der Politik wie NRW-Kulturministerin Ute Schäfer und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin, Vertreter aus der Wirtschaft, wie Nicolas Seydoux, Präsident des Forum d’Avignon, Johanna Skantze, Direktorin der Swedish Creative Industries und Philip Ginthör, CEO Sony Music Entertainment und spannende Player aus Kultur- und Kreativwirtschaft, vom spanischen Aktionskünstler Leónidas Martín über den deutschen Licht- und Medienkünstler Mischa Kuball bis hin zu 40 Machern von Spillover-Projekten aus dem Ruhrgebiet und Europa sorgen für ein vielfältiges und interaktives Programm zum zweiten Forum d’ Avignon Ruhr am 27. und 28. Juni 2013 in Essen.

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