ecce - european centre for creative economy

C'n'B Creativity & BUsiness COnvention 2011

Zum zweiten Mal fand die C'n'B Creativity & Business Convention in Köln statt. Parallel zum c/o pop Festival trafen sich vom 22. bis 24. Juni Kreative, Künstler, Förderer und Politiker im Staatenhaus am Rheinpark.

 

 

NRW schaut nach Europa – Europa schaut nach NRW

Freitag, 24. Juni 2011

„International Players meet local scenes“ als gelebtes Motto der C’n’B in Köln

Die Musikmesse „popkomm“ hatte es in der Vergangenheit vorgelebt, das c/o pop Festival führt es seit acht Jahren weiter: Der Standort Köln gilt als „Wiege popkultureller Entwicklungen“ und wird als internationale Plattform kreativer Vernetzungen ernst genommen. In den vergangenen Tagen fand in diesem Rahmen und zum zweiten Mal die „Creativity and Business Convention“ – kurz „C’n’B“ statt.


 

Bei diesem Branchentreff kamen Designer mit Filmemachern, Games-Entwickler mit
Plattenfirmen oder auch Grafiker mit Werbetextern zusammen. Die C’n’B ist keine reine Fachmesse, sondern schafft Platz für neue Verknüpfungen verschiedener Branchen der Kultur- und Kreativschaffenden. Noch steckt diese „Chance für junge Kreativunternehmen als Kommunikationsschnittstelle“ in den Kinderschuhen, eine Erweiterung der Convention und eine stetige Entwicklung als jährliche Institution kann jedoch für NRW und Europa eine bald tragende Rolle spielen.

Dieter Gorny (Direktor ecce – european centre for creative economy) unterstützt die Idee einer „Kongressinnovation“ innerhalb der Kreativwirtschaft und sieht sich durch Gespräche und Diskussionen in den Panels bestätigt: „Es zeigt sich, dass wir diese Plattform brauchen und dass diese auch in NRW nachhaltig positioniert werden sollte.
Die C’n’B bringt die besten Voraussetzungen dafür mit. Das sehen wir jetzt auch im zweiten Schritt, dieser Weg muss konsequent und mit gemeinsamer  Anstrengung weiter fortgeführt werden.“

Das Fazit vieler Besucher zeigt, dass sowohl die Ausstellung als „Kontaktbörse“ als auch die verschiedenen Workshops Möglichkeiten für die individuellen Prozesse von Kreativunternehmen und somit die Sicherung von Arbeitsplätzen beinhalten.

ecce hatte im Vorfeld Tickets für die Convention vergeben, die glücklichen Besitzer der Eintrittskarten zeigten sich dankbar: Anja Knoche von Be creativ!, Kreativtrainerin aus Dortmund, ist „erstaunt über die sehr schöne Atmosphäre der Workshops, über die Qualität der Redner“ und hat „ein paar wertvolle Impulse mit nach Hause nehmen dürfen“.

Der Illustrator Michael Holtschulte aus Herten wiederum freut sich, über die facebook-Seite von 2010LAB.tv, dem Internetportal des europäischen Zentrums für Kreativwirtschaft, auf den Aufruf zur Ticketvergabe gestoßen zu sein: „Auch wenn ich mir ein bisschen mehr Informationen rund um die Messe gewünscht hätte, war es eine gute Gelegenheit das Ganze mal kennen zu lernen. In der Regel besuche ich als Illustrator reine Fachmessen, hier aber kommen alle möglichen Leute zusammen, das macht es schon spannend. Nächstes Jahr werde ich wieder dabei sein und bin aber auch froh, durch mein Fernstudium den „Studententarif“ in Anspruch nehmen zu können.“

Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) verließ die Convention ebenfalls zufrieden: "Die Kreativwirtschaft ist eine echte Säule der Ruhrwirtschaft. Wir haben mehr Kreative als Ärzte und Zahnärzte in unserer Metropole und sie leisten mit ihrer täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer zukunftsfesten Wirtschaftsstruktur. Noch immer sind diese Fakten zu wenig bekannt. Veranstaltungen wie die C’n’B-Convention sind absolut wichtig, weil sie helfen dies zu ändern!"

Ganz Europa erkennt das Potenzial der Kreativwirtschaft - wie der Vertreter der EU-Kommission, Generaldirektion für Industrie und Unternehmen, Dr. Reinhard Büscher erklärte - und so gibt es, analog zu anderen Branchen, auch hier einen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ideen. NRW kann mit Hilfe einer erfolgreichen C’n’B Wachstumspotentiale erschließen, Kreativunternehmer fördern und sich im europäischen Wettbewerb weiter etablieren. Europa braucht daher einen jährlichen Treffpunkt für die Innovationen und Innovatoren der Kultur- und Kreativwirtschaft, auf dem zum Beispiel die Geschäftsmodelle der digitalen Zukunft der Kreativwirtschaft präsentiert werden. Fazit: Es lohnt sich, weiter daran zu arbeiten, denn NRW schaut auf Europa und Europa schaut auf NRW!

Weitere Informationen, bewegliche Bilder zur C’n’B und kreative Köpfe finden Sie auf LABKULTUR.TV

Fotos: Vladimir Wegener

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