ecce - european centre for creative economy

Kreativwirtschaft Ruhr

Essen, den 05.Dezember 2012: Auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz stellten die Wirtschaftsförderung metropoleruhr (wmr) und das european centre for creative economy (ecce) die Broschüre Kreativwirtschaft Ruhr vor, die das Querschnittspotenzial der Kreativwirtschaft am Beispiel gelungener Projekte und Initiativen der Metropole Ruhr erörtert. Dabei bekräftigten die Geschäftsführer der beiden Organisationen, Dieter Gorny (ecce) sowie Thomas Westphal (wmr) die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft als einen wichtigen Innovationsmotor für Wirtschaft, Kultur und Stadtentwicklung.

Kultur und Wirtschaft

Schlossen sich früher die Begriffe Kultur und Wirtschaft in ihrer Bedeutung als Gegensätze über zentrale gesellschaftliche Werte aus, stehen sie heute vor allem im Zusammenspiel miteinander für Lebensqualität und städtische Attraktivität. Obgleich die ökonomische Bedeutung der Branche in der Metropole Ruhr längst belegt ist, konnte sich die Region als erfolgreicher Standort für Kultur- und Kreativwirtschaft noch nicht vergleichbar national und international profilieren und positionieren. Deshalb haben sich ecce und die wmr zusammengetan um im Auftrag des Nachhaltigkeitsbeschlusses des Landes NRW und des Regionalverbandes Ruhr „Kulturmetropole Ruhr – Perspektiven nach der Kulturhauptstadt RUHR.2010“ seit Jahresbeginn gemeinsam die Kultur- und Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet zu fördern. Ziel dieser Kooperation ist es, die Kultur- und Kreativwirtschaft als eigenständiges Wirtschaftsfeld und als Wachstumsbranche zu etablieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Darüber hinaus sollen die Erwerbschancen innovativer kleiner Kulturbetriebe sowie freischaffender Künstlerinnen und Künstler verbessert und das Arbeitsplatzpotenzial noch weiter ausgeschöpft werden.

Die Zahlen: Im Jahr 2010 erwirtschafteten knapp 10.300 Unternehmen und mehrere 1000 Freiberufler einen Umsatz von mehr als 6,1 Mrd. Euro. Dabei ist der Pressemarkt mit fast drei Mrd. Euro der umsatzstärkste in der Region, gefolgt vom Werbe- und dem Designmarkt. Gemeinsam mit den Selbständigen arbeiteten knapp 51.500 Beschäftigte im untersuchten Zeitraum in der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Anhand von konkreten Projekten möchten ecce und die wmr das  Querschnittspotenzial der Kultur- und Kreativwirtschaft aufzeigen, das aus der Synergie zwischen Wirtschafts-, Kultur und Stadtentwicklungseffekten, einem Dreieck vergleichbar, entsteht. Das heißt, dass Kulturprojekte ebenso Auswirkungen auf ökonomische Prozesse und Stadtentwicklung haben – ebenso wie wirtschaftlicher orientierte Initiativen positive Effekte auf städtischen Raum und Kulturangebot haben können.

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Fotos (c) Boris Alexander Knop