Herne liegt mit seinen 170.000 Einwohnern – über Wasser, Gleise und Straßen – ideal erreichbar zwischen Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen. Im Rahmen der Gebietsreform wurde Wanne-Eickel 1975 mit der kreisfreien Stadt Herne zusammengeschlossen. Die mit 70% Siedlungsflächenanteil am dichtesten besiedelte Stadt des Ruhrgebietes ist bis heute von ihrer Bergbautradition (gleich 12 Zechen mit 48 Schachtanlagen förderten in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts das "schwarze Gold" zu Tage) geprägt. Der frühere Reichtum ist heute beim Anblick des Rathauses oder der vielen aufwendig sanierten Fassaden entlang der Bahnhofsstraße noch deutlich zu spüren.

 

  • Die Stadt Herne

    Herne liegt mit seinen 170.000 Einwohnern – über Wasser, Gleise und Straßen – ideal erreichbar zwischen Bochum, Recklinghausen und Gelsenkirchen. Im Rahmen der Gebietsreform wurde Wanne-Eickel 1975 mit der kreisfreien Stadt Herne zusammengeschlossen. Die mit 70% Siedlungsflächenanteil am dichtesten besiedelte Stadt des Ruhrgebietes ist bis heute von ihrer Bergbautradition (gleich 12 Zechen mit 48 Schachtanlagen förderten in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts das "schwarze Gold" zu Tage) geprägt. Der frühere Reichtum ist heute beim Anblick des Rathauses oder der vielen aufwendig sanierten Fassaden entlang der Bahnhofsstraße noch deutlich zu spüren.

    Die fehlenden Frei- und Grünflächen in Herne haben zu einem Umdenken in der neuzeitlichen Planung geführt. Neben der Aufbereitung alter Industriebrachen zu Grünflächen ist Flächenrecycling zu einem Thema der Stadtentwicklung geworden. Gemeint ist damit die Wohn- und Gewerbeneuansiedlung und Betriebsverlagerung auf alte verlassene Gewerbegebiete. Unter dieser Maßgabe, aber auch als Teilnehmer des Modellprojektes "ökologische Stadt der Zukunft" leistet die Kommune ein Umstrukturierungsprogramm, welches nicht nur Anwohnern eine begrünten attraktiven Lebensraum und Wirtschaftsunternehmen interessante Gewerbeplätze bereitstellt, sondern auch die exemplarische Einbettung von schutzwürdigen Gebäude- und Raumsubstanzen in den heutigen Alltag realisiert.

    Ein Kirchtum ist in einer Einkaufspassage integriert, die architektonsich bemerkenswerten Zechensiedlingen Teutoburgia und Constantin sind lebendiger und nachgefragter Wohnraum und auf ehemaligen Brachflächen sind die Akademie Mont-Cenis  und das Gewerbegebiet Hibernia entstanden. Die Zeche Teutoburgia  im Nordosten von Herne wurde zu einer Art Parkanlage mit Kunstwald entwickelt und ist Teil der Route der Industriekultur.

    Deutschlandweites Renommee genießen auch die Flottmann-Hallen  – ehemals eine Fabrik für Bohrmaschinen, heute ein Zentrum für Tanztheater, Kabarett, Kleinkunst, Musikperformance und zeitgenössische Kunst. Alle zwei Jahre veranstaltet die Stadt dort den Wettbewerb "Tegtmeiers Erben" in Erinnerung an den legendären Kabarettisten Jürgen von Manger und seine Kunstfigur Adolf Tegtmeier.

    In Herne findet sich auch das erste und einzige Ruhrkomödientheater im Ruhrgebiet: der "Mondpalast " von Christian Stratmann. Das Kulturzentrum Herne  bietet Theatervorstellungen, Konzerte, Bälle, Tagungen und Kongresse. Die Herner Stadtwerke verleihen seit 2005 den Kunstpreis "KUBO" für junge Kunst.

     

    www.herne.de

  • Das Kreativ.Quartier Wanne

    Nachdem es 2012 den Autofahrern ermöglicht wurde, wieder alte Städtekennzeichen zuzulassen, waren ausgerechnet die Wanner KFZ-Besitzer die stärksten Lokalpatrioten: Erst 1975 wurde die ehemals kreisfreie Stadt Wanne-Eickel mit der Stadt Herne zusammengeschlossen. Der Charme dieses Lokalpatriotismus gepaart mit einer dichten Urbanität sind typische Ruhrgebietskennzeichen, die ebenso den jetzigen Stadtteil Wanne prägen, wie die Lust nach kreativer Eroberung. Auch kulturell hat Wanne einiges zu bieten: Der Mondpalast, ein überregional renommiertes Volkstheater, bietet unterhaltende Ruhrgebietskultur – die am Rhein-Herne-Kanal gelegene Künstlerzeche „Unser Fitz“ bietet Raum für KünstlerInnen. Auch urbane Künste und stetig wachsende kleine lokale Initiativen sind Kennzeichen des Stadtraums, der insbesondere von einer hohen Anzahl an Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Migrationshintergrund dominiert wird.

    Als wichtiger Akteur der urbanen Szene ist hier allen voran der Verein Pottporus zu nennen, der mit Tanz-, Theater- und Graffitiaktionen auch im regionalen Umland vielfältige kulturelle Impulse setzt. Pottporus war auch Initiator des Projekts KHAUS, einer Initiative, die gemeinsam mit ansässigen KünstlerInnen und Kreativen in einem Kaufhausleerstand ein Kultur- und Kreativzentrum (KHAUS) etabliert wollte, das mit Angeboten der Jugendkultur und Kreativwirtschaft neue Ideen in das Quartier bringt. Diese Art kultureller und künstlerischer Zukunftsentwicklung begeisterte sowohl Kreative, AnwohnerInnen als auch Politik und Verwaltung. Durch den Verkauf dieser Schlüsselimmobilie musste der ursprüngliche Plan eines zentralen Kreativzentrums jedoch auf Eis gelegt werden. Der kreative Geist jedoch blieb, genauso wie der Verbund von Kreativen und der Stadt, die sich nunmehr in einer Art Guerilla-Taktik einer sukzessiven Erschließung im Kreativ.Quartier Wanne widmen.

    Mit dem Projekt „Heinestraße EINS“ wird das gemeinsame Anliegen mit neuer dezentraler Ausrichtung nun weiter verfolgt: In einem leerstehenden Ladenlokal entsteht eine neue kreativwirtschaftliche Anlaufstelle für Wanner Kreative. Das Ladenlokal wird von ansässigen KünstlerInnen gestaltet und kulturell entwickelt – mit dem Ziel, durch diese Initialzündung auch weitere Kreativschaffende für den Standort zu begeistern. Nach und nach sollen dann auch alle umliegenden „Möglichkeitsräume“ durch kreativwirtschaftliche Ansiedlungen erobert werden. Mitmachen ist hier ausdrücklich erwünscht!

AkteurInnen Herne
Das Rockbüro e.V. besteht aus ehrenamtlichen Helfern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben,...
Kreativ.Quartiere Ruhr Herne
Von zeitgenössischem Tanz über Ballett bis hin zu Breakdance – jeder und jede KünstlerIn in der...
Kreativ.Quartiere Ruhr Herne
Der Verein fördert junge Kreative in den Bereichen Wort, Tanz, Bild und Klang.
Kreativ.Quartiere Ruhr Herne
  • AnsprechpartnerInnen

     

    Wirtschaftsförderungsgesellschaft Herne mbH

    Westring 303

    44629 Herne

     

    Dr. Evelyn Stober

    Telefon: +49 (0) 2323 - 9 25 1 14

    Fax: +49 (0) 2323 - 9 25 1 20

    E-Mail: stober(at)wfg-herne.de

     

    Susanne Stegemann

    Telefon: +49 (0) 2323 - 925 388

    Fax: +49 (0) 2323 - 9 25 1 20

    E-Mail: stegemann(at)wfg-herne.de