Mit Historie zu Design und Kunst

Mit rund 570.000 Einwohnern ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und liegt im Zentrum des Ruhrgebiets. Das Stadtbild ist zweigeteilt in die dichtbesiedelte Innenstadt mit den nördlichen Stadtteilen und den südlichen Gebieten mit seinen vielen Grünflächen. Die Zeche Zollverein – ein Industriedenkmal und Weltkulturerbe der UNESCO – ist das Wahrzeichen der Stadt. Essen ist heute eine Handelsstadt und stark im Dienstleistungssektor mit dem Fokus auf den Bereich Energie vertreten. Konzerne wie RWE, RAG und Eon-Ruhrgas Essen prägen mit ihren imposanten Gebäuden die Skyline der Innenstadt.

  • Die Stadt Essen

    Mit rund 570.000 Einwohnern ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen und liegt im Zentrum des Ruhrgebiets. Das Stadtbild ist zweigeteilt in die dichtbesiedelte Innenstadt mit den nördlichen Stadtteilen und den südlichen Gebieten mit seinen vielen Grünflächen. Die Zeche Zollverein  – ein Industriedenkmal und Weltkulturerbe der UNESCO – ist das Wahrzeichen der Stadt.

    Essen ist heute eine Handelsstadt und stark im Dienstleistungssektor mit dem Fokus auf den Bereich Energie vertreten. Konzerne wie RWE, RAG und Eon-Ruhrgas Essen prägen mit ihren imposanten Gebäuden die Skyline der Innenstadt.

    Im Grugapark, benannt nach der Großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung (GRUGA), liegt in innerstädtischer Lage und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und Standort der Grugahalle , wo regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden. Die Messe Essen befindet sich ebenfalls auf dem Gelände.

    Seit 1972 ist Essen auch Universitätsstadt. 2003 kam es zur Fusion der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Universität-Gesamthochschule Essen als Universität Duisburg-Essen . Im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde die Folkwang Hochschule zur Folkwang Universität der Künste  umbenannt und ist eine interdisziplinär ausgerichtete Bildungseinrichtung für Kunst mit Außenstellen mit verschiedenen Arbeitsschwerpunkten in Bochum, Dortmund und Duisburg.

    Der Name "Folkwang" ist auch mit dem Museum Folkwang  vertreten. Die Kunstsammlung modernder Kunst mit den Schwerpunkten Romantik, Impressionismus, Expressionismus und Surrealismus gehörte einst dem Kunstsammler Karl Ernst Osthaus (1874–1921) aus Hagen. Nach dem Tod von Osthaus wurde die Sammlung vom Essener Folkwang-Museumsverein erworben. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die weltweit angesehene Sammlung als "entartete Kunst" an andere Länder verkauft; beide Museumsgebäude wurden im Bombenhagel zerstört. Ab den 1950er Jahren wurde mit Rückkäufe und Neuerwerbungen eine neue erweiterte Sammlung zusammengetragen. 2010 eröffnete der Neubau Museum Folkwang Essen GmbH im Gebäude nach dem Entwurf der David Chipperfield Architects.

    Weitere bedeutende Kultureinrichtungen sind das Aalto-Theater, das Opernhaus nach Plänen des finnischen Architekten Alvar Aalto, das Stadttheater "Grillo-Theater", "Das Kleine Theater Essen" als das älteste Privattheater Nordrhein-Westfalens und das denkmalgeschützte Lichtburg Kino.

    Essen wurde durch seine vielfältige Kunstlandschaft, zu denen sowohl etablierte Kulturbetriebe als auch die freie Szene gehören, zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. In diesem Rahmen wurde von ecce in Kooperation mit der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft  zwei Areale für die urbane Entwicklung identifiziert – die Scheidt’sche Hallen im Süden von Essen und Essen City Nord.

    www.essen.de

  • Das Kreativ.Quartier City.Nord Essen

    Zunächst wurde die nördliche Innenstadt besetzt, nun wird sie zu einem Ort der Kunst und Kreativität. Die Forderung nach „Arbeitsräumen für Kunst“ war 2010 Anlass für die Initiative „Freiraum 2010“, das alte DGB-Haus an der Schützenbahn zu besetzen. Kaum zwei Jahre später eröffnete 2012 das erste Atelierhaus – ebenfalls an der Schützenbahn: ein Impuls, der das Viertel mit seinem typischen Nordstadtcharakter für KünstlerInnen und Kreative öffnete.

    Günstige Räume und Experimentierflächen treffen auf Subkultur und Szene, die hier inmitten des unaufgeräumten Straßengefüges und der zusammengewürfelten Nachkriegsarchitektur einen idealen Nährboden für neue Ideen finden. Individualität statt Mainstream – wer die City Nord.Essen  besucht, trifft auf einen wachsenden Anteil von eigenwilligen Shops und kleinen Produzenten-Galerien. Neben Imbissbuden sind hier auch auf gastronomische Szene-Betriebe wie z. B. das Don't Panic, das Café Konsumreform, das schon legendäre turock  oder das GOP Varieté-Theater ansässig . Hier treffen sich Fotostudierende der Folkwang Uni genauso wie Geschäftsleute und Kreative, die die Angebote des Unperfekthauses  nutzen. Industriekultur sucht man hier vergebens, der Charme liegt in der kontrastreichen Kleinteiligkeit eines Viertels.

    Die jüngere Entwicklung schafft ein neues Wir-Gefühl: eine Bewegung, der sich BewohnerInnen, Gewerbetreibende, UnternehmerInnen, KünstlerInnen und Stadtverantwortliche gleichermaßen verbunden fühlen. Das gemeinsame Interesse: Stadtraum für eine lebenswerte Zukunft. Die Unterstützung und Qualifizierung von KünstlerInnen sowie die fortlaufende Bereitstellung von günstigen Ateliers und Arbeitsräumen stehen daher ebenso auf der Agenda der weiteren Kreativ.Quartiers-Entwicklung wie Maßnahmen, die die Quartiersidentität fördern.

AkteurInnen City.Nord Essen
Kreativ-Netzwerk | Büro für neue Medien
Das Kreativ-Netzwerk | Büro für neue Medien ist ein Verbund verschiedener AkteurInnen aus den...
Kreativ.Quartiere Ruhr Essen
© ecce
Das charmante Felis erfreut mit seiner Karte und auch dem Kulturangebot insbesondere...
Kreativ.Quartiere Ruhr Essen
© 3D Druckzentrum Ruhr
Das 3D Druckzentrum Ruhr ist das erste Fablab seiner Art im Ruhrgebiet, das Technologie und...
Kreativ.Quartiere Ruhr Essen
  • AnsprechpartnerInnen

    Stadt Essen

    Kulturbüro der Stadt Essen

    Hollestraße 3 (Gildehof)

    45121 Essen

     

    Dr. Bernd Mengede

    Telefon: +49 (0) 201 880 410 00

    E-Mail: bernd.mengede(at)kulturbüro.essen.de