Mit Gefühl für alle Sinne!

Die Ruhrstadt Bochum zeigt sich heute – jenseits des Kemnader Sees im grünen Süden – traditionsverbunden und zukunftsorientiert zugleich. Geprägt von Industrie und Handwerk rund um Kohle und Stahl, pflegt man sowohl die Vergangenheit, zum Beispiel im sehr gut besuchten Deutschen Bergbaumuseum, setzt aber zugleich auf den Wandlungsprozess in eine Zukunft als Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort im Herzen der Metropole Ruhr.

  • Die Stadt Bochum

    Mit Gefühl für alle Sinne

    Die Ruhrstadt Bochum zeigt sich heute – jenseits des Kemnader Sees im grünen Süden – traditionsverbunden und zukunftsorientiert zugleich. Geprägt von Industrie und Handwerk rund um Kohle und Stahl, pflegt man sowohl die Vergangenheit, zum Beispiel im sehr gut besuchten Deutschen Bergbaumuseum, setzt aber zugleich auf den Wandlungsprozess in eine Zukunft als Dienstleistungs- und Wissenschaftsstandort im Herzen der Metropole Ruhr. Bochum ist Teil des Oberzentrums der Region Mittleres Ruhrgebiet, zu dem auch die Städte Hattingen, Witten, Herne und der Ennepe-Ruhr-Kreis gehören.

    Die Region zählt an die 380.000 EinwohnerInnen. Einer der größten Arbeitgeber ist die Ruhr-Universität  (RUB), die als erste deutsche Nachkriegs-Gründung 1965 ihren Lehrbetrieb aufnahm und heute zu den größten Hochschulen Deutschlands gehört. Gemeinsam mit den sechs weiteren Bochumer Hochschulen sowie der Stadt Bochum und ihren Netzwerkpartnern ist die RUB Mitglied des Verbunds UniVerCity . Der Wandel ist inzwischen auch erkennbar im Stadtraum angekommen. Eine beeindruckende Substanz in neuer Nutzung ist die Jahrhunderthalle als Spielstätte für kulturelle Events und Messen, wie die Ruhrtriennale , die Streetart & World Artistic Show Urbanatix oder gut. die Messe.

     

    Kulturelle Vielfalt prägt das Stadtbild

    Die kulturellen Angebote sind vielseitig: Bochum beherbergt über 20 Theaterspielstätten, 12 Museen, drei Kunstvereine und zahlreiche KünstlerInneninitiativen der freien Szene. Das Bermuda3eck  ist seit Jahrzehnten eines der lebendigsten Kneipenviertel der Region. Auch das alljährlich stattfindende Festival "Bochum Total"  baut hier seine Bühnen auf und zählt inzwischen zu einem der größten Festivals in Europa. Neben den schon etablierten Kulturzentren in Langendreer, Gerthe und Wattenscheid sowie dem Areal der Zeche1 im Prinz.Regent.Quartier, hat sich eine sehr aktive und etablierte freie Szene entwickelt. Sie bespielt unterschiedliche Off-Lokalitäten wie z.B. Rotunde - Alter Katholikentagsbahnhof, adhoc-Garagenraum oder auch Bahnhofsbögen Rottstraße.

     

    Talente fördern

    Um das Potenzial der Stadt ganz zu entfalten, spielt die künstlerische bzw. kreativwirtschaftliche Talentförderung eine bedeutende Rolle: Die renommierte Schauspielschule Bochum, ehemals dem Schauspielhaus Bochum angeschlossen, ist nun Studiengang der hochgeschätzten Folkwang-Universität der Künste . Letztgenannte Einrichtung ist auch für das Institut für Populäre Musik verantwortlich, das im Dezember 2013 offiziell gegründet wurde und mit einem künstlerisch-praktischen Masterstudiengang ein deutschlandweit einzigartiges Projektstudium anbietet.

    Seit 2011 ist Bochum Ruhrgebiets-Standort des international agierenden SAE Institutes . SAE ist eine Ausbildungsstätte im Bereich audio-visuelles Engineering und Design. Die 2014 eröffnete Zukunftsakademie NRW  erarbeitet mit ExpertInnen und WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen und ambitioniertem Nachwuchs Projekte in den Bereichen Interkultur und kulturelle Bildung für die Stadtgesellschaft von morgen.

     

    www.bochum.de

     

     

  • Das Kreativ.Quartier Prinz.Regent

    Typisch Ruhrgebiet?!

    Die Schachtanlage Prinz Regent war einst der größte Arbeitgeber in der Weitmarer Mark Bochums und prägt(e) mit den Zechensiedlungen das Stadtbild. Die zurückgezogene Lage auf halbem Wege zwischen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) udn der Innenstadt lud förmlich zu einer musikalischen Eroberung ein – eine Offerte, die der Club und Konzertveranstalter "Zeche"  nicht nur als erster, sondern federführend wahrnahm und mit einem überregionalen Kultstatus belegte: Hier zeichnete der WDR mehrfach den "Rockpalast" auf und konnten heutige Musikgrößen ihre ersten Gehversuche starten.

    Im Fahrwasser der Zeche entwickelten sich insbesondere ProtagonistInnen, die dem Musikbusiness nahe stehen. Dass hier auch die Bochumer Symphoniker  ihre Proben wahrnehmen, ist nicht nur dem Mangel an Alternativraum geschuldet, sondern auch inspirierender Quell eines Miteinanders, das immer wieder zu mutigen Crossover-Acts führt. Ein guter Lernraum auch für die Studierenden des hier seit 2014 ansässigen Instituts für Populäre Musik .

    Die darstellenden Künste hielten mit dem Prinzregenttheater  Einzug und verstärkten sich in der jüngeren Vergangenheit, da sowohl die Szenische Forschung der RUB als auch der Fachbereich Schaupiel der Folkwang Universität der Künste hier Präsenz zeigten. Diese Aktivitäten bekommen vor dem Hintergund des aktuellen Engagements der MacherInnen von Pottporus eine ganz neue Perspektive: Auf dem Gelände entsteht in einem einzigartigen Verbund ein außergewöhnliches, neues "Zentrum für Urbane Kunst".

  • Das Viktoria.Quartier

    Urban, pulsierend und in stetiger Veränderung

    Das Viktoria.Quartier Bochum erstreckt sich vom Schauspielhaus und dem Szene-Viertel Ehrenfeld, vorbei am jetzt schon legendären Bermuda3Eck bis fast hin zur Jahrhunderthalle - genauso großzügig wie urban, pulsierend und in stetiger Veränderung. Gerade im Herzen des Quartiers wird der Wandel sogar optisch sichtbar. Die Sanierungsarbeiten an der Rotunde und der Bau des Anneliese Brost Musikforum Ruhr  betreffen gleich zwei zentrale Bauwerke und Plattformen, die Impuls- und richtungsweisend für die kulturelle bzw. kreativwirtschaftliche Ausrichtung sind: Das architektonische Kernelement des ehemaligen Hauptbahnhofs entwickelte sich mit seiner Eroberung durch die in Bochum stark vertretene freie Szene zu einem urbanen Labor.

    Die Mischung von StadtmacherInnen und subkulturellen AKteurInnen entfachte ein Feuerwerk an Ideen, die in Kunstformaten und Aktionen im öffentlichen Raum Gestalt annahmen und auch die kreative Eroberung Ehrenfelds beförderten. Das Foyer des neuen Musikforums ist ebenfalls ein Relikt aus alten Zeiten. Die profanierte ehemals katholische Marienkirche ist nach Abrissplänen und einer Zwischennutzung als Probenstätte der Street-Artisten von URBANATIX  das zentrale Element und bleibt als Multifunktionsraum für besondere Events auch zukünftig in einzigartiger Weise erfahrbar.

    Auf- und Umbrüche liegen im Viktoria.Quartier nahe beieinander. Während man im südlichen Ehrenfeld allenthalben mit Kreativität und Lifestyle konfrontiert wird, bewegen sich die KünstlerInnen und Kreativen im nördlichen Bereich, dem Griesenbruch, eher auf versteckten Pfaden. Hier kann man wirklich von einer Entdeckungstour sprechen, die in versteckte Hinterhöfe führt, unter Bahnbögen lockt oder zur Garagenkunst einlädt und hinter bescheidenen Wänden einer Wohnhausfassade an Zukunftsfragen heranführt.

AkteurInnen Viktoria.Quartier
© Bermuda Digital Studio
Das Bermuda Digital Studio treibt im Bermudadreieck die digitale Transformation voran.
Kreativ.Quartiere Ruhr Bochum Viktoria.Quartier
© 9elements
“Zusammenhalt bei Zombieapokalypsen“ – das ist für die Bochumer Freunde und Gründer von 9elements der Kern von guter Teamarbeit.
Bochum Viktoria.Quartier
© Christian "Rocketchris" Glatthor
Bei URBANATIX arbeiten Nachwuchstalente mit weltweit bekannten SpitzenakrobatInnen zusammen. Das Ergebnis sind Genregrenzen sprengende, Jung und Alt...
Bochum Kreativ.Quartiere Ruhr Viktoria.Quartier Viktoria.Quartier
AkteurInnen Prinz.Regent
© büsing van wickeren
Es gehört alles zu allem – nach dieser Maxime denken und arbeiten die Kreativen im Architekturbüro büsing van wickeren.
Bochum Prinz.Regent
© Zeche Bochum GmbH
„Die Zeche“ ist Legende und Mythos zugleich
Bochum Prinz.Regent
© EINSTEIN Audio Components GmbH
Die High-End Manufaktur von Einstein verbindet höchste technische Ansprüche der Klangqualität mit der Leidenschaft zur Musik
Bochum Prinz.Regent