ecce - european centre for creative economy

NEWSLETTER 2016/1

european centre for creative economy
Kraftvoll und innovationsfreudig sind wir ins Jahr gestartet. Nun ist es an der Zeit, dass das european centre for creative economy (ecce) über seine besonderen Aktivitäten berichtet. Auf der Agenda des Instituts mit Sitz in Dortmund: Europäische Forschungsvorhaben, ausgesuchte Denkzirkel und eine begehrte Auszeichnung.
Foto (c) Annelie Rogoss

Forum mit Kultpotenzial

Das 5. Forum d’Avignon Ruhr wird erneut so manchen wichtigen Denkanstoß geben. Am 24. und 25. August versammelt das european centre for creative economy (ecce) europäische MacherInnen und DenkerInnen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ort des Geschehens ist die

Forum mit Kultpotenzial

Das 5. Forum d’Avignon Ruhr wird erneut so manchen wichtigen Denkanstoß geben. Am 24. und 25. August versammelt das european centre for creative economy (ecce) europäische MacherInnen und DenkerInnen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Ort des Geschehens ist die Essener Philharmonie. Im Mittelpunkt 2016 stehen die Grenzen und Potenziale der Kreativität. 250 TeilnehmerInnen aus 30 Ländern begeisterten sich alleine im Vorjahr für das Forum d’Avignon Ruhr, das wieder versierte KompetenzträgerInnen zu Wort kommen lässt, die Bandbreite und den Nutzen von Kreativität diskutiert und noch stärker auf den Brückenschlag zur Praxis setzen will, und zwar mit Präsentationen, interaktiven Formaten und Netzwerken.

Das Forum d’Avignon Ruhr thematisiert Kreativität als elementaren Bestandteil im heutigen gesellschaftlichen Kontext und als das neue Produktionsmittel der Wissensökonomien ebenso wie der klassischen Industrien. Dabei werden die verschiedenen Produktionsbedingungen und Produktionsergebnisse des Rohstoffes Kreativität zwischen urbaner Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur präsentiert und diskutiert. Welche Produkte und welche Werte produziert der Rohstoff Kreativität, und welcher Voraussetzungen bedarf es, damit sich Kreativität entwickeln kann?

Zentral bleibt für das Zusammentreffen auch immer wieder die Frage, welche Rolle KünstlerInnen und Kreative in diesem durch die Ressource Kreativität getriebenen Wandel haben. Wie können ihre  Kompetenzen bei sozialer und ökonomischer Innovation in Denken und Handeln besser erkannt, geschätzt, genutzt werden?
Foto (c) ecce

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VISIONÄRER INPUT WILLKOMMEN

Am 14. April findet in Dortmund von 14.00 bis 17.00 Uhr das 9. Netzwerktreffen Kreativ.Quartiere Ruhr statt. Ein Höhepunkt und Schwerpunkt im Kino des Dortmunder U’s wird die Vorstellung der Individuellen Förderung von KünstlerInnen und Kreativen (IKF) des Ministeriums fü

VISIONÄRER INPUT WILLKOMMEN

Am 14. April findet in Dortmund von 14.00 bis 17.00 Uhr das 9. Netzwerktreffen Kreativ.Quartiere Ruhr statt. Ein Höhepunkt und Schwerpunkt im Kino des Dortmunder U’s wird die Vorstellung der Individuellen Förderung von KünstlerInnen und Kreativen (IKF) des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MFKJKS) sein. Hierbei geht es um eine neue wichtige Säule der Kreativ.Quartiere Ruhr und Baustein der Gesamtstrategie des european centre for creative economy (ecce) für den kulturellen, ökonomischen Wandel im Ruhrgebiet. Erfreulicher Ausblick: Das Land NRW will sich in den kommenden drei Jahren für die Unterstützung von KünstlerInnen und Kreativen im Ruhrgebiet stark machen. Mit dem Input der gut 80 TeilnehmerInnen wird die Initiative in enger Verbindung mit den Kreativ.Quartieren Ruhr finalisiert und im Ruhrgebiet für das ganze Land NRW pilotiert.
Foto (c) Vladimir Wegener/ecce

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countdown für kreativgiganten

Bis zum 12. Mai 2016 suchen wir nach Ideen aus ganz Europa, die sich klug in die Debatte um das globale Thema „Solving the World`s Major Challenges – A Call for Innovations“ einklinken. Im Zuge des N.I.C.E.-Award können AnwärterInnen dabei elementaren Fragen nachgehen:

countdown für kreativgiganten

Bis zum 12. Mai 2016 suchen wir nach Ideen aus ganz Europa, die sich klug in die Debatte um das globale Thema „Solving the World`s Major Challenges – A Call for Innovations“ einklinken. Im Zuge des N.I.C.E.-Award können AnwärterInnen dabei elementaren Fragen nachgehen: Wie können Kultur und Kreativwirtschaft zur Lösung sozialer Herausforderungen in Bereichen wie Migration, Bildung oder demografischer Veränderung beitragen? Wie können Städte trotz einer rasant wachsenden Bevölkerung auch in Zukunft attraktiv und lebenswert gestaltet werden? Ein weiterer Fokus liegt auf digitalen Innovationen. Die Projekte für den 4. N.I.C.E.-Award können noch in Planung oder schon umgesetzt sein. Das „Network for Innovations in Culture and Creativity in Europe” (N.I.C.E.) wurde 2013 unter der Federführung des european centre for creative economy (ecce) in Dortmund ins Leben gerufen. Mittlerweile umfasst es über 20 Partnerinstitutionen aus zehn verschiedenen europäischen Ländern.

Insgesamt 20.000 Euro sollen vergeben werden, und bewerben können sich KünstlerInnen, Organisationen, Unternehmen, Non-Profit-Initiativen und öffentliche Institutionen sowie ForscherInnen und Forschungseinrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten oder auch Beitrittskandidaten. Ganz besonders freuen sich die MacherInnen über TeilnehmerInnen im und aus dem Ruhrgebiet. Der Award fördert Ideen mit besonderem Augenmerk auf den Einfluss auf andere gesellschaftliche oder wirtschaftliche Bereiche, denn wir wollen den Spillover-Effekt (Ausstrahlungseffekt) von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft griffig machen. Allein im Vorjahr machten übrigens gut 200 Bewerber aus fast 30 Ländern mit.

Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen (MWEIMH), wird den Preis am 25. August 2016 in Essen im Rahmen des 5. Forum d’Avignon Ruhr überreichen.
Foto (c) ecce

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FORSCHUNG INSPIRIERT

Die 2014 mit dem Arts Council England gegründete europäische Forschungspartnerschaft zu Spillover-Effekten (Ausstrahlungs-Effekten) von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft schreibt ihre Geschichte mit einem ehrgeizigen Projekt fort. Das european centre for creative economy (ecce

FORSCHUNG INSPIRIERT

Die 2014 mit dem Arts Council England gegründete europäische Forschungspartnerschaft zu Spillover-Effekten (Ausstrahlungs-Effekten) von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft schreibt ihre Geschichte mit einem ehrgeizigen Projekt fort. Das european centre for creative economy (ecce) in Dortmund ist ein starker Partner innerhalb dieser Allianz, die nach Veröffentlichung des ersten Berichts im Oktober 2015 eine überwältigende internationale Resonanz erfuhr und nun zur Teilnahme an einer weiteren richtungsweisenden Studie aufruft.
Unter dem Titel „Testing innovative methods to evaluate cultural and creative spillovers in Europe“ werden u.a.  Hochschulen, Personen sowie private und öffentliche Institutionen aus Wissenschaft und Forschung angehalten, innovative Evaluierungsmethoden für Spillover-Effekte zu entwickeln und anhand von Fallstudien zu testen. Gesucht werden sowohl einzelne TeilnehmerInnen als auch Gruppen, die ihre Methodik/Methoden anhand einer oder mehrerer Fallstudie(n) darstellen. Das Gesamtvolumen der Studie beträgt 45.000 Euro. Einsendeschluss ist der 8. April dieses Jahres. Die vollständige Ausschreibung finden Sie HIER.

Dem europäischen Kooperationsprojekt geht eine spannende Geschichte voraus: 2015 hat ecce  gemeinsam mit seinen Partnern eine Studie von Tom Fleming Creative Consultancy veröffentlicht, die die Messbarkeit von Spillover-Effekten von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft in Europa umfassend behandelt. Mit dem Aufruf zur Teilnahme an der Fallstudie startet die europäische Forschungspartnerschaft in eine zweite Runde der Spillover-Forschung. Mehr Informationen finden Sie HIER.
Foto (c) Vladimir Wegener/ecce

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