ecce - european centre for creative economy

Forum d'avignon Ruhr - Programm

Die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, das european centre for creative economy (ecce) und das Forum d'Avignon sind eine deutsch-französische Partnerschaft mit dem Forum d'Avignon Ruhr eingegangen. Ziel dieser Kooperation ist es, gemeinsam einen Beitrag zur Gestaltung von Zukunftspolitik zu leisten, indem europäische Führungskräfte verschiedener Arbeitsfelder zusammengeführt werden.

Fortschritt gestalten. Strategische Partnerschaften für Kultur und Wirtschaft in einer digital vernetzten Gesellschaft

Programm am Donnerstag, 8. März 2012

Das Forum d’Avignon startet am Nachmittag des 8. März mit einer Willkommenstour über das imposante UNESCO-Welterbe Zollverein, das als die schönste Zeche der Welt gilt. Auf der Willkommenstour werden Sie ein spannendes Programm erleben, welches Kunst und Industriekultur miteinander verbindet. So haben Sie die Möglichkeit die anderen Teilnehmer in dieser unkonventionellen Umgebung vor dem Konferenztag kennenzulernen. Abends heißt das Forum d’Avignon Ruhr alle Teilnehmer zu einem Dinner im Erich Brost-Pavillon auf dem ehemaligen Dach der Kohlenwäsche willkommen. Das Dinner wird von einem künstlerischen Rahmenprogramm begleitet.

Der Konferenztag am Freitag, 9. März 2012

Die Konferenz wird in den Räumlichkeiten des einzigartigen SANAA-Gebäudes auf dem Gelände des Welterbes Zollverein stattfinden. Diese außergewöhnliche Architektur bietet das passende Ambiente für eine anregende Diskussion. Nach der offiziellen Eröffnung finden drei Sessions statt, die sich den Themen „Kultur und Wirtschaft gemeinsam denken“, „Die Kunst des kreativen Wandels“ und „Erfolgsmodelle kopieren & einfügen“ widmen.

Die ersten beiden Sessions beinhalten zwei kurze Statements renommierter Akteure zum Thema und eine moderierte Diskussion mit weiteren Teilnehmern aus relevanten Arbeitsfeldern. In der Session drei werden Ihnen zwei eigens für das Forum d’Avignon und Forum d’Avignon Ruhr erstellte Studien präsentiert.

Session 1: Kultur und Wirtschaft gemeinsam denken

Wir leben in einer von Krisen bestimmten Zeit. Ausgehend von Erschütterungen in Wirtschafts- und Finanzwelt kommt es zu Transformationen von sozialer, technologischer und kultureller Dimension. Dies zwingt uns dazu, nicht nur ökonomische, sondern auch gesellschaftliche und politische Strukturen zu verändern und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Im digitalen Zeitalter ist es unsere wesentliche Schlüsselaufgabe, den Transformationsprozess gemeinsam zu gestalten, um ihn für die kulturelle, ökonomische und urbane Entwicklung nutzbar zu machen. Was wir brauchen, ist eine Kultur der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit unter Einbeziehung des derzeitigen tiefgreifenden digitalen Wandels. Für eine von Wohlstand und Entwicklung geprägte Zukunft sind demnach integrative Strategien und interdisziplinäre Kooperationen erforderlich.

Session 2: Die Kunst des kreativen Wandels

Kunst kann Städte oder Stadtteile neu beleben und zum Teil eine ganze Region neu erfinden. Künstler setzen oder antworten auf Trends, zeigen Missstände auf und bieten Lösungen für Probleme an. Die Kunst selbst schreitet voran und der digitale Wandel erfordert neue soziale, kulturelle und ökonomische Strukturen. Bei einer von Kunst und Kultur geleiteten Stadtentwicklung geht es konkret um die Einmischung in gesellschaftliche, teilweise eingefahrene Strukturen, und das Aufzeigen von sozialen und politischen Schieflagen. Auch künstlerische Dialoge unterliegen Einflüssen in der sich wandelnden heterogenen Gesellschaft. Mit welchen Medien vermittelt sich Kunst heute und wie treibt sie den gesellschaftlichen Wandel an? Welche künstlerischen Formen sollten die Städte in der Zukunft wandeln?

Session 3: Erfolgsmodelle kopieren & einfügen

Wie kann die ökonomische und kulturelle Zukunft nachhaltig gestaltet werden und was können Kultur und Kreativwirtschaft hierzu beitragen? Für das Forum d’Avignon 2011 hat die Agentur Kurt Salmon eine Studie über Modelle und Mechanismen zur Entscheidung über Investitionen in kulturelle Projekte erstellt. Als Ergänzung dieser Studie hat der Städteforscher Charles Landry im Auftrag des Forum d’Avignon Ruhr qualitative Erfolgsfaktoren von sehr unterschiedlichen Kulturstädten wie Bilbao, Krakau, Liverpool, Bologna, Lille und Ruhr untersucht. Auf Grundlage dieser beider Studien und der vorangegangenen Diskussionen werden folgende Fragen diskutiert: Welche qualitativen Erfolgsfaktoren gelten für alle Typen von Städten gleichermaßen? Was sind die erfolgversprechendsten kulturpolitischen Strategien, um die Attraktivität von urbanen Räumen zu steigern und Wirtschaftswachstum zu fördern? An welchen Kriterien können sich Stadtpolitik, Kultur und Wirtschaft heute in ihrem Handeln orientieren, um nachhaltig den Wandel der Gesellschaft zu gestalten und welche Maßnahmen lassen Erfolge im Wandel durch Kultur erwarten?

Programm Forum d'Avignon Ruhr 2012

2010LAB

Forum d'Avignon

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