| News, Individuelle KünstlerInnen Förderung

meet & feed back in Dortmund

Seit Ende 2016 läuft die Pilotphase für die NRW-Landesinitiative "Individuelle Förderungen von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen" (IKF), die ecce für das Ruhrgebiet betreut. Diese Förderkonzeption hat die Besonderheit, dass das Projekt auf einem Dialog mit den Beteiligten aufbaut.

© Serkan Akin - Sebastian Becker Photography/ecce

Entstanden ist die IKF auf Basis einer durch das Land NRW beauftrage Bestandsaufnahme, bei der über 1.200 Kunst- und Kreativschaffende aus Nordrhein-Westfallen im Zeitraum 2015 befragt und interviewt wurden (Studie der Prognos AG). Dem folgte ein erster öffentlicher Dialog im Dortmunder U im April 2016.

Nun ist Projekt-"Halbzeit". Die Fördermaßnahmen sind nun abgeschlossen; Einzelprojekte werden von Ende 2016 bis Ende 2017 durchgeführt, sodass es nun möglich ist, den Gesamtablauf von Antrag bis Abrechnung zu betrachten. Ein passender Zeitpunkt, um wieder gemeinsam zu schauen, wie die Initiative bisher verlief und zu überprüfen, wie sich das Projekt im Falle einer Überführung auf Landesebene an den Bedarfen der KünstlerInnen und Kreative ausrichten ließe.

Am Dienstag, 11. Juli 2017, nahmen rund 60 Kulturschaffende am Dialog „meet & feed back“ im Rahmen des Pilotprogramms IKF des Landes NRW teil. In den Dortmunder Union Gewerbehof kamen geförderte wie nicht geförderte ProjektträgerInnen, AkteurInnen aus der freien Szene und VertreterInnen kultureller Institutionen und Verbände (u.a. Ringlokschuppen Ruhr, Kunsthaus Essen, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste, BBK, Landesmusikrat NRW ), aber auch JurorInnen sowie die Bezirksregierungen Arnsberg und Düsseldorf. Moderiert vom kulturpolitischen Reporter, Peter Grabowski, fand ein konzentrierter Austausch über das IKF-Programm statt: kritisch wie konstruktiv. Von vereinfachten Antragsprozeduren und partizipativen Jurierungsverfahren hin zu erweiterten Betreuungsangeboten und mehr strategischen Fördermaßnahmen sowie inhaltlichen Auseinandersetzungen: Die daraus entstandenen Ideen und Verbesserungsvorschläge können Sie demnächst an dieser Stelle einsehen.

In entspannter Atmosphäre zwischen Plenum und Arbeitsrunden bekamen alle TeilnehmerInnen zudem die Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und so mehr über einander zu erfahren. An Infoständen stellten sich acht bereits geförderte ProjektträgerInnen vor: Mit Katrin Wegemann, Adriane Wachholz, Linus Ebner, Liv Migdal, Parwin Rashid/ 7 Slim Fashion, Florian Walter, Markus Wiese und Alexandra Breitenstein waren die Sparten Bildende Kunst, Literatur, Darstellende Kunst, Modedesign, Musik, Streetart und Design vertreten.

 

➔ Wie verlief das Programm bisher, wie sind die Fördergelder verteilt worden? Die ersten Ergebnisse der Datenerhebung zur Evaluierung des Pilotprogramms (Stand Juni 2017) können Sie hier einsehen.

 

➔ Welche Themen wurden diskutiert? Welche Empfehlungen gab es? Hier finden Sie die Dokumentation vom IKF Dialog "meet & feed back"  zum Download.