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INTERVIEW: Diana Westermann, Eventmanagerin des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund

Diana Westermann arbeitet als Eventmanagerin bei dem Evangelischen Kirchenkreis Dortmund und betreibt nebenberuflich ein Kulturbüro in ihrer Heimatstadt Schwerte, welches sich hauptsächlich mit der Vorbereitung und Planung des Straßentheaterfestivals "Welttheater der Straße" in Schwerte beschäftigt. Sie studierte Anglistik & Politik/ Wirtschaft/ Gesellschaft an der Ruhr-Universität Bochum und absolvierte später ihren Magister in Kulturmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

© Bernd Paulitschke
© Bernd Paulitschke

Was motiviert Sie?

Mir macht die Arbeit – vor allem in einem guten Team – einfach Spaß.

 

Welche Rolle spielt Kreativität in Ihrem Berufsalltag?

Nach einigen Jahren der Berufserfahren gibt es Abläufe, die ziemlich klar vorherzusehen und abzuarbeiten sind. Dann gibt es aber auch immer wieder neue Projekte, die dann Kreativität in der programmatischen Ausgestaltung sowie in der Umsetzung erfordern. Und natürlich ist Kreativität auch gefordert, wenn es während einer Veranstaltung mal nicht so läuft wie geplant.

 

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Spannende nächste Schritte?

Erstmal richtig wieder im Pott ankommen und Fuß fassen. Spannung hatte ich in den letzten Jahren eine Menge – aktuell ist es für mich eher interessant zu sehen, ob ich es schaffe, ein wenig Spannung rauszunehmen.

 

Ihr Tipp für alle Nachwuchskreativen? Was würden Sie den Studierenden raten, welche kurz vor dem Berufseinstieg stehen?

Geduld haben und nicht den erstbesten Job annehmen, mit dem man eigentlich gar nicht glücklich ist. Der richtige Job kommt schon noch. Wenn das mal ein paar Monate oder auch länger dauert: einfach locker durch die Hüfte atmen, vielleicht selbst ein Projekt starten, Leute kennenlernen, verreisen, etc.

 

Welche Herausforderungen gab es in Ihrem Karriereweg? Bzw. gab es Schwierigkeiten in Ihrer Karriere, welche Sie an Ihrem Beruf zweifeln lassen hat?

Die Arbeit im Veranstaltungssektor kann sehr an einem zehren – auf dem Weg zur Veranstaltung nimmt die Arbeit stetig zu und fordert einem alles ab.

 

Wie wichtig sind für Sie das Netzwerken und der Austausch mit KollegInnen?

Sehr wichtig – ein funktionierendes Netzwerk an Partnern ist Gold wert!

 

Würden Sie etwas in Ihrer beruflichen Karriere anders machen, wenn Sie noch einmal von vorne beginnen dürften?

Nicht wirklich. Am Ende war alles für etwas gut – auch die harten Zeiten.

 

 

 

Interview: Ronja Gude, ecce GmbH | Diana Westermann, Evangelischer Kirchenkreis Dortmund