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Mareike Fangmann

Mareike Fangmann ist gebürtige Ostfriesin und kam 2011 für ihr Studium nach Dortmund. Nach einigen Abstechern unter anderem nach Hamburg, wo sie ein Praktikum für GALA absolvierte, schloss die 24-Jährige ihr Journalistik-Studium in Dortmund im Oktober 2015 ab. Mit dem Blog und Magazin POTTlike über Mode und Lifestyle im Ruhrgebiet ist sie nun selbstständig.

SECHS fRAGEN AN MAREIKE FANGMANN [Bloggerin]

 

Wie kamen Sie vom Journalistik-Studium zum Bloggen?

Durch mein Journalistik-Studium haben sich mir viele Türen geöffnet. Und nachdem ich mich etwas mit dem Bloggen beschäftigt habe, habe ich gemerkt, dass es etwas für mich ist – schon während des Studiums. Mein Studium hat mir gezeigt, in welche Richtungen ich gehen kann. Aber tiefer hineingeführt hat es mich nicht. Mehr Beispiele aus der Praxis, welche Wege man einschlagen kann, wären hilfreich gewesen.

Welche Herausforderungen gab es in Ihrem Karriereweg?

Die Herausforderung der Selbstständigkeit war sehr groß. Den Schritt zu wagen, auf sich selbst gestellt zu sein und seine Versicherungen etc. selbst begleichen zu müssen war wohl die größte Herausforderung.

Was hat Sie im Ruhrgebiet gehalten?

Im Ruhrgebiet gehalten hat mich die Lücke, die ich mit meiner Idee dann besetzt habe: dass es hier noch kein Mode-/Lifestyle-Magazin gab. Also habe ich mich entschlossen, diese Nische zu nutzen und zu besetzen. Denn wenn alle wegziehen und den „Problemen“ entfliehen, kann sich das Ruhrgebiet ja gar nicht bessern. Außerdem finde ich, dass das Ruhrgebiet kulturell einiges zu bieten hat!

Wie wichtig ist für Sie das Netzwerken und der Austausch?

Durch Kontakte (für mich vor allem aus der Region) wachsen meine Themengebiete und meine Idee verbreitet sich. Außerdem sind auch überregionale Kontakte wichtig, die mit Know-How weiterhelfen können und Ideen weiterentwickeln können.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Spannende nächste Schritte?

Gerne möchte ich mit einem Verlag die nächste Ausgabe des Magazins auf den Markt bringen. Auch der Blog soll weiter ausgebaut werden. Alle anderen Pläne sind noch nicht wirklich spruchreif.

Ihr Tipp für alle Nachwuchs-Kreative?

Sich trauen! Wenn man eine gute Idee hat, muss man der auch nachgehen. Denn im Nachhinein zu bereuen oder seine Idee von einem anderen verwirklicht zu sehen, ist nicht gerade erstrebenswert. Und alle Kreativen im Ruhrgebiet sind auf jeden Fall eine Bereicherung für die Region. Und: Nischen besetzen! Denn wer der einzige in der Nische ist, hat nicht mit Konkurrenz zu kämpfen.

Interview: Susanne Pahl, ecce GmbH / Mareike Fangmann, POTTlike
Foto Slider © Gesche Schmidt / designparaplus

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