ecce - european centre for creative economy

Kreativ.Quartiere Ruhr

Kreativ.Quartiere Ruhr will kulturelle und künstlerische Freiräume und frische Impulse für die Stadt fördern und somit den Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft der Metropole Ruhr inspirieren. Dieser Umschwung soll auch in den europäischen Kontext gesetzt werden. In diesem vielschichtigen Prozess begreifen wir uns als Moderator und Impulsgeber für eine kulturbasierte Stadt- und Quartiersentwicklung.

Ihre Wurzeln haben die Kreativ.Quartiere in der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010, die als erste Kulturhauptstadt Europas die Kultur- und Kreativwirtschaft als eine tragende Säule ihres Programms begriffen und im Sinne eines offenen Kulturbegriffs integriert hat. Auf Initiative von RUHR.2010/ecce trafen sich 2009 Künstler, Kreative, Kulturdezernenten und Wirtschaftsförderer der Region in Roundtables, um eine Förderung von Kunst und Kultur zu konzipieren, die den kulturellen Wandel antizipierend, die urbane Entwicklung im Ruhrgebiet vorantreibt. Dieser Ansatz wurde 2011 in die Nachhaltigkeitsvereinbarung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Regionalverbandes Ruhr zur Kulturmetropole Ruhr aufgenommen. 2012 wurde das Förderprogramm in Abstimmung mit den Städten im Ruhrgebiet entwickelt und fortgeschrieben. Ziel des 2012 gestarteten Förderprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr ist es, die Entstehung künstlerischer und kreativer Milieus zu unterstützen und zu forcieren, ganz bewusst auch wegen ihrer Einflussnahme auf urbane Entwicklungsprozesse um so, im nächsten Schritt, die Freisetzung wirtschaftlicher Effekte, die sich durch urbane Aufwertung und eine vermehrte Ansiedlung von kreativwirtschaftlichen Unternehmen ergibt, zu ermöglichen. Dies unter besonderer Berücksichtigung der Spezifika des Ballungsraumes Ruhrgebiet sowie unter dem Vorzeichen eines elementaren Strukturwandels und der dadurch unterschiedlichen Ausgangslage zu schon entwickelten Zentren wie etwa entlang der Rheinschiene. 

Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstler und Kreativen

Zukünftig wird das Förderprogramm Kreativ.Quartiere Ruhr durch eine neue Säule verstärkt: 2016/2017 wird ecce mit dem Pilotprogramm der Individuellen Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen (IKF) im Ruhrgebiet innovative, interdisziplinäre und nachhaltige Fördermaßnahmen für KünstlerInnen und Kreative erarbeiten und erproben. Nachdem das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW (MFKJKS) das ecce-Konzept für die IKF im Rahmen der neuen Landesinitiative zur Förderung von KünstlerInnen und Kreativen als Pilotprogramm für das Ruhrgebiet offiziell freigegeben hat, sind die Weichen für den Start der IKF im Pilotraum Ruhr gestellt. Die Förderung wird sich an KünstlerInnen und Kreative sowohl in den Kreativ.Quartieren als auch ruhrgebietsweit richten.
Nähere Informationen zu dem Pilotprogramm Individuelle Förderung von Künstlerinnen, Künstlern und Kreativen finden Sie auf der Website der Kreativ.Quartiere Ruhr.

Zentrale Elemente des Förderprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr sind:

Zielgruppengerechte Vorgehensweise und Identitätsfindung von Quartieren

Integrative Projektförderungen im Kultur- und Kreativwirtschaftsbereich

Roundtables im Dialog auf Augenhöhe mit Stadtverwaltung, Kulturschaffenden,   Künstlern und Kreativen sowie Immobilieneigentümern.

Im Rahmen des Förderprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr berät ecce potenzielle  Antragsteller, moderiert und koordiniert Roundtables und Strategiefindung in den Quartieren vor Ort, stellt unterstützende Instrumente (Immobilienportal www.kreativquartiere.de und bettet die lokalen Maßnahmen in einen regionalen und europäischen Kontext ein. ecce entwirft innovative Konzepte und Entwicklungsideen gemeinsam mit regionalen Partnern.

Wen oder was fördert das Programm Kreativ.Quartiere Ruhr?

Förderungswürdig sind kultur- und kreativwirtschaftlich motivierte Projekte, die einen nachhaltigen Impuls für die Entwicklung eines Quartiers geben – im Rahmen einer zuvor mit den Partnern vor Ort gemeinsamen erarbeiteten, integrativen Quartiersstrategie. So soll eine Basis der Anerkennung und Fortsetzung von Kooperationen auch nach Ende einer öffentlichen Förderung geschaffen werden. Der Grundsatz "Prozess – Dialog – Förderung" schafft einen gemeinsamen kulturell-sozialen Lernraum, der Basis für eine Akteurs getragene, vor Ort verankerte Nachhaltigkeit sein kann.

Antragsberechtigt sind Städte wie auch Künstler und Kreative bzw. Initiativen aus dem Ruhrgebiet in Kooperation mit den Kommunen.

Weitere Informationen über das Antragsverfahren, Antragskriterien und Förderung: Stefanie Rogg, Projektmanagement Kreativ.Quartiere Ruhr, rogg@e-c-c-e.com

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